Abs Josef Dr., 1862, Euskirchen


Geboren am: 06.12.1862 in Euskirchen
Gestorben am: 23.05.1943 in Bonn
Verheiratet mit: Katharina Lückerath
Kinder: 8 Kinder, davon 2 Kinder früh verstorben und 2 Söhne im Ersten Weltkrieg gefallen, Maria und Clemens, Hermann Josef
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Josef Abs wurde am 06.12.1862 in Euskirchen geboren und ging von Jugend an durch die harte Schule des Lebens. Er steckte sich seine weit entfernten Ziele seines Lernens und Lebens selbst. Damals schlug er die Wurzeln, die ihm bis zu seinem Tod die Kraft verliehen, in Eigenheit der Jugend die Liebe zu Dingen und Menschen und die Offenheit für das Geschehen des Tages zu haben.

Am 21.10.1893 heiratete er Katharina (Kettchen) Lückerath, die ihm in glücklicher Ehe 8 Kinder schenkte. Zwei Kinder starben jung, die beiden ältesten Söhne fielen im Ersten Weltkrieg, einer 1914 der andere Sohn 1918.

Er studierte Rechtswissenschaften und diente als Anwalt dem Recht, als Förderer und Gründer dem Bergbau, in Verwaltung und Entwicklung der Landwirtschaft, in Rat und Führung vielen Wirtschaftsunternehmen. Er war Vorstandsmitglied der Braunkohlen-Gesellschaft Hubertus, Braunkohlenbergbau in Brüggen an der Erft, Mitglied des Aufsichtsrates der Braunkohlen- und Brikettwerke Roddergrube und Aufsichtsratsvorsitzender der Erft AG.

Er half in Liebe und mit Tat den Menschen, die ihn darum angingen, vor allem der strebenden Jugend, die oft von ihm Anregung empfing. In seinem erfolgreichen Leben verfiel er nie den Süchten „zu genießen, zu besitzen, zu herrschen“; er ordnete die starke Kraft des Verstandes, im ständigen Wissensdrang geschult, den gütigen Regungen seines großen Herzens unter.

Der Justizrat Dr. Josef Abs starb am Sonntagmorgen, 23.05.1943, nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren. Er war, bis ihm die Krankheit sein Bewusstsein nahm, geistig und körperlich ungewöhnlich rege und tätig.


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