Alsdorf (Aachen), Deutschland


Alsdorf ist eine Stadt und in der Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war Alsdorf eine Bergbaustadt.

1972 wurden Bettendorf und Hoengen in Alsdorf eingemeindet.

Das heutige Alsdorf besteht aus den Ortsteilen: Alsdorf-Mitte, Begau, Bettendorf, Blumenrath, Broicher Siedlung, Busch, Duffesheide, Hoengen, Kellersberg, Mariadorf, Neuweiler, Ofden, Schaufenberg, Schleibach, Siedlung Ost, Wardenm Zopp.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Burg Alsdorf

Chronik

Zum ersten Mal wird eine Person in Alsdorf 1051 unter dem Namen Epponi von "Aldendorf" urkundlich erwähnt. Er wurde dann 1104 im Kloster Rolduc zu Kerkrade als Eppo van Schleidebach und von Scleydo (Schleiden) beschrieben.

Der Ortsname Alsdorf wurde erstmals 1191 in einer Kirchenurkunde unter dem Namen "alstorp" erwähnt.

Bis 1789 gehörte Alsdorf zum Herzogtum Limburg der Österreichischen Niederlande.

Im Zuge der preußischen Reformen wurden 1816 Landkreise und Regierungsbezirke gebildet, und das heutige Gebiet Alsdorf lag erstmals vollständig innerhalb einer Verwaltungseinheit: dem Regierungsbezirk Aachen. Die heutigen Stadtteile  von Alsdorf wurden jedoch auf verschiedene Bürgermeistereien und Kreise aufgeteilt. Bettendorf und Schaufenberg gehörten zu Setterich, dann zu Siersdorf, dann wieder zu Setterich im Landkreis Jülich. Die anderen gehörten zu verschiedenen Gemeinden des ehemaligen Kreises Aachen: Alsdorf, Bardenberg, Broichweiden und Hoengen. Von 1927 bis in die 1950er Jahre gehörte Alsdorf zum Arbeitsamtsbezirk Eschweiler.

1950 erhält Alsdorf die Stadtrechte.

In Alsdorf befand sich die Grube Anna des Bergbauvereins Eschweiler. Am 21. Oktober 1930 ereignete sich dort ein schweres Grubenunglück mit 271 Toten. Das Alsdorfer Bergmannskreuz erinnert noch heute an die Toten. Der Kohleabbau wurde Ende 1983 eingestellt.

Zum ersten Mal wird eine Person in Alsdorf 1051 unter dem Namen Epponi von "Aldendorf" urkundlich erwähnt. Er wurde dann 1104 im Kloster Rolduc zu Kerkrade als Eppo van Schleidebach und von Scleydo (Schleiden) beschrieben.

Der Ortsname Alsdorf wurde erstmals 1191 in einer Kirchenurkunde unter dem Namen "alstorp" erwähnt.

Bis 1789 gehörte Alsdorf zum Herzogtum Limburg der Österreichischen Niederlande.

Im Zuge der preußischen Reformen wurden 1816 Landkreise und Regierungsbezirke gebildet, und das heutige Gebiet Alsdorf lag erstmals vollständig innerhalb einer Verwaltungseinheit: dem Regierungsbezirk Aachen. Die heutigen Stadtteile von Alsdorf wurden jedoch auf verschiedene Bürgermeistereien und Kreise aufgeteilt. Bettendorf und Schaufenberg gehörten zu Setterich, dann zu Siersdorf, dann wieder zu Setterich im Landkreis Jülich. Die anderen gehörten zu verschiedenen Gemeinden des ehemaligen Kreises Aachen: Alsdorf, Bardenberg, Broichweiden und Hoengen. Von 1927 bis in die 1950er Jahre gehörte Alsdorf zum Arbeitsamtsbezirk Eschweiler.


Nach Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurden auch aus Alsdorf stammende und/oder in Alsdorf lebende Juden sukzessive aus ihren Berufen gedrängt, drangsaliert, verhaftet und deportiert, darunter gemäß Gedenkbuch - Das Bundesarchiv:

Andriesse Amalia geb. Cahn, Baosial Karl, Baumgarten Sara geb. Lucas, Elkan Hedwig, Elkan Philipp, Elkan Rosa, Hertz Josef, Humberg Else geb. Weil, Josephs Frieda Cora geb. Weil, Koplowicz Garny, Marx Amalie, Marx Emanuel Josef, Marx Helena, Marx Markus Max, Meyer Josef, Weil Benjamin, Weil Isidor, Weil Karl, Weil Richard, Weinblum Esther H., Weinblum Frieda, Weinblum Israel.


1950 erhält Alsdorf die Stadtrechte.

In Alsdorf befand sich die Grube Anna des Bergbauvereins Eschweiler. Am 21. Oktober 1930 ereignete sich dort ein schweres Grubenunglück mit 271 Toten. Das Alsdorfer Bergmannskreuz erinnert noch heute an die Toten. Der Kohleabbau wurde Ende 1983 eingestellt.