Arzfeld, Deutschland


Arzfeld ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört.

Zu Arzfeld gehören auch die Ortsteile:

  • Halenbach
  • Hickeshausen
  • Hölzchen
  • Neurath

Zum Ortsteil Arzfeld gehören auch die Wohnplätze Am Zechenbüsch, Arzfelderhöhe, Arzfeldermühle, Auf der Kehr, Auf der Sonne, Dreis und Prümerbach; zu Hölzchen gehört Langenfeld.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


1344 Arzfeld wurde erstmals in einer Urkunde von als Artsu(v)elt erwähnt.

Das gesamte heutige Gemeindegebiet gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Luxemburg. Arzfeld, Halenbach und Hickeshausen gehörten zur Herrschaft Dasburg, Hölzchen und Neurath zur Herrschaft Neuerburg.

1522 bestand in Arzfeld eine frühe Poststation. Diese Poststation wurde auch 1537 und später häufig urkundlich erwähnt. 1680/1681 erfolgte die Schließung der Poststation aufgrund der Routenverlagerung und der Einbeziehung der Städte Luxemburg und Trier. Der Sohn des letzten Arzfelder Posthalters wurde nach Steinfort.

Nach der Annexion der Österreichischen Niederlande durch französische Revolutionstruppen wurden die fünf Gemeinden 1795 dem Kanton Arzfeld im Departement der Wälder zugewiesen.

Bis 1801 gehörte Arzfeld als Pfarrei zum Dekanat Stablo in der Diözese Lüttich, bis 1817 zum Bistum Metz und seitdem zum Bistum Trier.

1815 wurde aufgrund der Beschlüsse dese Wiener Kongresss das vormals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zugesprochen.

1816 kamen unter der preußischen Verwaltung kamen die Orte zum neu errichteten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.

Am 01.07.1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hickeshausen nach Arzfeld eingemeindet.

Am 01.06.1972 erfolge die Eingemeindung von Halenbach, Hölzchen und Neurath erfolgte am 1. Juni 1972.