Bad Breisig, Deutschland


Bad Breisig liegt nördlichen Mittelrhein. Die Stadt besteht aus den ehemals selbständigen Gemeinden Niederbreisig, Oberbreisig und Rheineck, die 1969 zu Bad Breisig zusammengefasst wurden. Zur Bad Breisig gehören auch die Wohnplätze:

  • Auf dem hohen Rech
  • Auf Wallers
  • Burg Rheineck
  • Glasfabrik
  • Haus Mohr
  • Heiligental
  • Kesselberg
  • Lieshof
  • Mönchsheide
  • Tiefpfad 
  • Waldgut Rheineck
  • Weiler

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Bad Breisig liegt im romantischen Mittelrheintal und war schon zur Altsteinzeit besiedelt.

1215 wurde Bad Breisig erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1280 wurde der Ort mit einer Stadtmauer befestigt.

1374 erhielt der Ort Marktrechte.

Während des Achtzigjährigen Krieges diente Bad Breisig als Rückzugsort für die niederländischen Truppen.

1794 wurde der Ort von französischen Revolutionstruppen besetzt. 1815 fiel Bad Breisig aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

Zu Beginn des 19. Jahrhundert wurde Bad Breisig ein beliebter Rückzugsort für reiche Kaufleute und Industrielle aus dem Kölner Raum und dem Ruhrgebiet, die vor allem in den Sommermonaten hier das milde Klima genossen. In Niederbreisig entstand um 1860 eine Villenkolonie der Reichen, von denen bis heute nur noch die Villa Lucia der Familie Knops erhalten ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Heimatvertriebene und Flüchtlinge im Rheinhotel in Niederbreisig untergebracht.

Seit 1958 trägt der Ort den Titel „Bad“.

1970 erhielt Bad Breisig die Stadtrechte.