Baukhage Gerd, 1911, Herten


Geboren am:

10.07.1911 in Herten

Gestorben am: 01.03.1998 in Köln
Verheiratet mit: Maria Theresia Solbach
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: 4
Eltern:

Hugo und Magdalene Leonore Baukhage geb. Sprenger

Aus seinem Leben

Gerd Baukhage wurde am 10.07.1911 als viertes von insgesamt fünf Kindern der Eheleute Hugo und Magdalene Leonore Baukhage geb. Sprenger, in Herten geboren.

Nach seiner Schulausbildung studierte er bis 1932 Architektur an der Technischen Hochschule in München. Anschließend wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf. Dort lernte er bei Werner Heuser und interessierte sich für die Malerei. Auch wurde er von Paul Klee unterrichtet, der jedoch 1933 von den Nationalsozialisten entlassen wurde.

Als 1933 die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriffen, wanderte Gerd Baukhage in die Schweiz aus. 1939 kehrte er jedoch nach Deutschland zurück, wurde während des Zweiten Weltkrieges eingezogen und geriet 1945 in russische Gefangenschaft, aus der er erst 1949 zurückkehrte.

Nach seiner Rückkehr lebte er fortan in Köln und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit der Malerei.

1968 heiratete er Maria Theresia Solbach, die 2019 verstarb.

1974 gelang ihm mit der Ausstellung „Versperrungen“ in Aachen der künstlerische Durchbruch.

Sein letztes Kunstwerk malte Gerd Baukhage im Jahr 1989 bevor er 1990 erblindete.

Gerd Baukhage starb am 01.03.1998 im Alter von 86 Jahren in Köln.


Gedenkseite 461