Berkoth, Deutschland


Berkoth ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Südeifel im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz. Zu Berkoth zählen auch heute auch die früher eigenständigen Gemeinden Heinischseifen, Markstein und Burscheid.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Informationen zu Personen, die hier gelebt haben.

Chronik


Berkoth ist vermutlich um 1100 als kleine Siedlung entstanden. Dieses Datum kann jedoch nicht genau belegt werden.

Der Ortsteil Burscheid, der am 01.01.2003 nach Berkoth eingemeindet wurde, wurde bereits im 12. Jahrhundert als molendium Buorsheit erwähnt.

1389 wurde Berkoth erstmals in der Pfarrchronik von Ringhuscheid erwähnt. Der Name wird von „Bergroden“ oder „Birkenroden“ abgeleitet.

Berkoth und Burscheid gehörten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur luxemburgischen Herrschaft Neuerburg.

Von 1795 bis 1814 standen die Ortschaften unter französicher Verwaltung und wurden von der Mairie Weidingen verwaltet. Diese gehörte zum Kanton Neuerburg im Departement der Wälder.

Nach 1815 gehörten die beiden Ortschaften unter preußischer Verwaltung zunächst zur Bürgermeisterei Weidingen im Kreis Bitburg, Regierungsbezirk Trier und ab 1871 an zur Bürgermeisterei Baustert.

Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

 

Kapelle

Die erste Kapelle wurde während des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648 erbaut und während der Französischen Revolution (1789 bis 1799) zerstört.

Die heutige Kapelle ist eigentlich das ehemalige Gemeindehaus. Ende des 20. Jahrhunderts, als das Gemeindehaus nicht mehr genutzt wurde (vorher waren die Viehwaage, die Dorf-Unkrautspritze und die Feuerlöschschläuche darin), beschloss der Besitzer des Anwesens, eine Kapelle im Stil der alten Eifelkapellen innerhalb der Mauern zu bauen.

Dies gelang so gründlich, dass auch Besucher aus der Region überzeugt sind, dass diese Kapelle schon immer dort gestanden hat. Rundbogenfenster im romanischen Stil mit Wasserschlagkante. Sandstein- und Kalkputz im Stil des Zahrenhofs (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts) und des Backhauses, die Einrichtung klar und einfach.