Bitburg, Deutschland


Bitburg ist die Kreisstadt des Eifelkreises Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Bitburger Land. Bitburg ist vor allem bekannt durch sein Bier "Bitburger".

Zu Bitburg gehören auch die Stadtteile mit den weiteren Gemeindeteilen/Wohnplätzen:

  • Bitburg mit Sägewerk Christiansmühle, Forsthaus Bedhard, Königswäldchen, Pützhöhe, Steinebrück
  • Erdorf
  • Irsch
  • Masholder
  • Matzen mit Anwändershof, Kempenhof, Gaststätte Villa Sonnenhof , Waldsiedlung
  • Mötsch mit Albach
  • Stahl mit Auf Büchelsbach, Backesmühle, Wingertsberg

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Bitburg wurde vor ca. 2000 Jahren als Raststation auf der Verkehrsachse von Lyon über Metz und Trier nach Köln gegründet. Der erste überlieferte Name lautet Vicus Beda.

Um 330, zur Zeit Kaiser Konstantins, wurde Bitburg einem Straßenkastell ausgebaut, welches noch heute den Stadtkern bildet.

Im 8. Jahrhundert war Bitburg Hauptort eines ausgedehnten Gaues, des Bidgaues, gewesen. In der Mitte des 10. Jahrhunderts kam die Stadt zur Grafschaft Luxemburg.

1262 erhielt Bitburg Stadtrechte.

1443 ging Bitburg an die Grafschaft Burgund über.

Seit 1506 gehörte der Ort zuerst zu den spanischen Niederlanden.

1676 wurde die Stadt erstmals von den Franzosen erobert und die Stadtmauern zerstört.

1794 geriet die Stadt unter französische Verwaltung und wurde 1795 Hauptort eines Kantons des Wälderdepartements (Département des Forêts). Es folgte eine kurze Zeit des Aufschwungs, vor allem die Verwaltung wurde massiv aufgebaut. Bitburg erhielt ein Gericht und ein Katasteramt.

1815 kam Bitburg aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses zum Königreich Preußen, wo es verwaltungsmäßig als Kreisstadt bis 1822 zur Provinz Niederrhein, dann zur Rheinprovinz gehörte.

An Heiligabend 1944 wurde Bitburg zu 85% durch amerikanische Luftangriffe zerstört und offiziell zur toten Stadt erklärt. Auch der junge Peter Neumann starb bei den Angriffen.

Nach Kriegsende gehörte Bitburg zur Französischen Besatzungszone. Die Luxemburger Armee stationierte von 1945 bis 1955 eine Garnison in Bitburg, die an anschließend von der französischen Armee bis 1984 genutzt wurde.

1953 wurde ein NATO-Stützpunkt unter US-amerikanischer Führung errichtet.

Erst 1985 zogen die französischen Streitkräfte aus Bitburg ab und die NATO übernahm ihre ehemaligen Kasernen.

1985 besuchte der damalige US-Präsident Ronald Reagan zusammen mit Bundeskanzler Helmut Kohl den Soldatenfriedhof „Kolmeshöhe“. Hier liegen neben rund 2.000 Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auch Mitglieder der Waffen-SS begraben.