Böing Wilm, 1919, Stadtlohn


Geboren am:

05.04.1919 in Stadtlohn

Gestorben am: 07.11.1981 in Ramsel
Verheiratet: nicht bekannt
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Wilm Böing wurde am 05.04.1919 als Kind einer Handwerkerfamilie in Stadtlohn geboren. Dort besuchte er die Schule und trat bei einem Holzschnitzer seine Lehre an. 1940 bis 1945 entzog ihm der Krieg jeder weiteren beruflichen Ausbildung. Erst nach einer kurzen russischen Gefangenschaft konnte er in Stadtlohn neu beginnen; er setzte sich intensiv mit der Holzbearbeitung auseinander und besuchte später die Werkkunstschule in Münster, um bei Kurt Schwippert weiterzulernen.

1952 zählte er zu den Restauratoren des Erbdrostenhofes zu Münster in der Salzstraße. In Zwillbrock und in Vreden restaurierte er Figuren in mehreren Kirchen. 1961 zog er mit seiner Familie nach Lingen. Erst 1970 erfüllte sich sein sehnlicher Wunsch nach einem eigenen Haus und einer geeigneten Werkstatt in ländlich natürlicher Umgebung durch den Umzug der ganzen Familie nach Ramsel.

Wilm Böing

Mit der Schaffung der sakralen Kunst begann er 1962 durch die Ausgestaltung der katholischen Kirche in Altenberge. Neben Stein und Holz verwandte er nun zunehmend Bronze für seine Arbeiten. Höhepunkte seines Schaffens waren für Wilm Böing die künstlerische Gestaltung der katholischen Kirche in Baccum und der Krankenhauskapellen in Thuine und Ostercappeln. Er fertigte zahlreiche Arbeiten für das Mutterhaus Thuine und dessen verschiedene Einrichtungen, unter anderem auch in den Missionsgebieten. Wegen einer schweren Erkrankung konnte er leider das Schifferehrenmal für die Stadt Haren nicht mehr vollenden. Wilm Böing wird durch seine Arbeiten, mit denen er vielen Menschen Freude brachte, unvergessen bleiben.

Wilm Böing starb am 07.11.1981 in Ramsel im Alter von 62 Jahren.


Gedenkseite 281