Cramer Wilhelm, 1905, Wattenscheid-Sevinghausen


Geboren am:

01.03.1905 in Wattenscheid-Sevinghausen

Gestorben am:

27.12.1969 in Köln

Verheiratet: nein 
Kinder: nicht bekannt 
Geschwister:

nicht bekannt

Eltern: Josef Cramer und Julia Cramer geb. Schulte

 

Aus seinem Leben

Wilhelm Cramer wurde am 01.03.1905 in Wattenscheid-Sevinghausen als Sohn der Eheleute Josef Cramer und Julia geb. Schulte geboren. Nachdem er den Gesellenbrief eines Schlossers erworben hatte, legte er als Externer die Reifeprüfung ab. Danach konnte er seinen langehegten Wunsch, Priester zu werden, verwirklichen. Am 16.02.1934 wurde er im Dom zu Köln zum Priester geweiht. Nach einem kurzen Aushilfsdienst in Kirspenich war er bis 1936 als Kaplan in Höningen, von 1939 in Bonn-Endenich, bis 1947 in Köln-Ehrenfeld, St. Barbara und bis 1952 in Köln, St. Agnes, tätig.

Am 21.03.1952 wurde er zum Pfarr-Rektor und 1955 zum Pfarrer ernannt an der neuerbauten Christ-König-Kirche in Köln Weidenpesch. Die zugehörige Gemeinde, die „Gartenstadt Nord“ entwickelte sich so schnell, dass schon 1959 die neue Kirchengemeinde St. Bernhard abgezweigt werden musste. Seine ganze Kraft und Liebe schenkte er dem neuerbauten, anfangs armen Gotteshaus. Ein lieber und treuer Freund war er dem Klerus des Dekanates Köln-Nippes, der ihn 1963 zum Definitor und 1966 zum Dechant wählte.

Anfang 1969 zwang ihn ein schweres Leiden sowohl auf die Leitung des Dekanates als auch schließlich der Pfarre zu verzichten. Ein letzter Dienst, den er den im PAX-Verein zusammengeschlossenen Priestern tun zu können hoffte, wurde bald durch das erneuerte Aufflackern der Krankheit beendet.

Wilhelm Cramer starb am 27.12.1969 in Köln im Alter von 64 Jahren. Seine letzte Ruhestätte ist, seinem Wunsch entsprechend, in der Nähe seiner früheren Gemeinde auf dem Friedhof in Köln-Longerich.


Gedenkseite 1861