Daelen Margaretha, 1863, Bochum


Geboren am:

03.08.1863 in Bochum

Gestorben am:

26.10 (Jahr unbekannt) in Vallendar

Verheiratet: nein 
Kinder: keine
Geschwister:

ja

Eltern: nicht bekannt

 

Aus ihrem Leben

Margaretha Daelen wurde am 03.08.1863 in Bochum geboren. Unter dem Einfluss eines kulturell und sittlich-religiös hochstehenden Elternhauses, inmitten einer frohen, großen Geschwisterschar wuchs sie auf. Zur wissenschaftlichen Lehrerin herangebildet, trat sie im Alter von 21 Jahren in die Genossenschaft der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Carl Borromäus zu Trier ein, der sie sich am 04.10.1890 durch die Ablegung der Ewigen Gelübde für immer verband. Sie nahm den Namen Mutter Maria Aurelia an. Unmittelbar danach führte ihr Weg sie in die Marienburg zu Vallendar am Rhein. In der Marienburg, die damals in den ersten Anfängen ihres Wirkens stand, verbrachte sie die weiteren 56 Jahre ihres Ordenslebens, davon 37 Jahre als Oberin. Sie wurde die Herzmitte dieses Hauses, dem sie ihren Geist und ihre Gesinnung einprägte.

Im Ordensstand fand Mutter Maria Aurelia das reiche Glück ihres Lebens, in einem innigen Gebetsleben Gott immer wieder dankend für seine Liebe, die sich ihr in dieser Berufung und in den vielen damit verbundenen Gnaden offenbarte. In nie ermüdendem Eifer gab sie das Geschenk dieser Liebe weiter an ihre Schwestern und Hausangestellten, an die Kinder des Waisenhauses und des Kindergartens, an alle Notleidenden der Stadt Vallendar, die an ihre Tür klopften, vor allem an die vielen Hunderte, die ihre Schülerinnen waren und darüber hinaus an manche andere, die die Weite ihres Wesens in ihr Haus und in ihr Herz aufnahm und deren Anliegen ihr Gebet zu Gott emportrug.

Bis in ihr hohes, mit einer großen Klarheit des Geistes begnadetes Alter, ja bis in ihre letzten Tage und Stunden hinein, galt ihnen allen ihr selbstloses Denken und Sorgen.

Mutter Maria Aurelia wurde am Samstag, 26.10. (Jahr unbekannt), morgens 8:15 Uhr, von der Kapelle der Marienburg aus beigesetzt. Im Anschluss folgte das Seelenamt in der Pfarrkirche zu Vallendar.


Gedenkseite 1849