Dortmund, Deutschland


Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen. Dortmund ist vor allem wegen des Fußballvereins Borussia Dortmund und des Signal Iduna Parks (ehemals Westfalenstadion) bekannt.

Folgende Gemeinden wurden seit 1905 nach Dortmund eingemeindet:

  • 1905: Körne
  • 1914: Deusen, Dorstfeld, Eving, Huckarde, Kemminghausen, Lindenhorst, Rahm, Wischlingen
  • 1918: Brackel, Wambel
  • 1928: Asseln, Bodelschwingh, Bövinghausen bei Lütgendortmund, Brechten, Brüninghausen, Derne, Ellinghausen, Grevel, Hörde, Holthausen bei Brechten, Husen, Kirchderne, Kirchlinde, Kley, Kurl, Lanstrop, Lütgendortmund, Marten, Mengede, Nette, Oespel, Westerfilde, Wickede
  • 1929: Aplerbeck, Barop, Berghofen, Kirchhörde, Schüren, Sölde (nur zum Teil), Somborn (nur zum Teil), Syburg und Wellinghofen
  • 1975: Holzen, Lichtendorf

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Dortmund wurde 882 erstmals in einer Abtei der Benediktiner in Werden erwähnt, die 799 gegründet wurde.

Um 990 erhielt Dortmund Marktrechte.

1152 fand in Dortmund ein Hoftag unter König Friedrich Barbarossa, dem späteren Kaiser statt. In den Folgejahren siedelten sich dadurch bedingt viele Händler und Handwerker an und Dortmund entwickelte sich zur Stadt.

Um 1200 wurden die Stadtmauern errichtet.

Um 1231 wurde die Stadt durch einen Brand fast komplett zerstört. Bei dem Brand wurde auch das Stadtarchiv mit allen Urkunden, die vor dem Brand existiert hatten, vernichtet.

1236 wurde Dortmund erstmals als Reichsstadt benannt.

1293 erhielt Dortmund das Braurecht und damit begann die Entwicklung der Bierindustrie.

Im Jahr 1389 überstand die Stadt die Große Dortmunder Fehde gegen den Grafen von der Mark und den Erzbischof von Köln, aber dennoch wurde langsam der wirtschaftliche Niedergang Dortmunds eingeleitet. Der Niedergang wurde auch durch den Dreißigjährigen Krieg verstärkt. Die Stadt wurde zu einem kleinen landwirtschaftlichen Städtchen mit nur noch 4500 Einwohnern im Jahr 1793 und verlor 1803 auch den Status Reichsstadt.

1806 wurde Dortmund Teil des Großherzogtums Berg.

1815 fiel Dortmund aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen und wurde 1817 Sitz eines Landkreises im Regierungsbezirks Arnsberg.

Das damalige Stadtbild wurde geprägt von schmalen ungepflasterten Straßen und vielen Menschen, die nur in Stallungen und Scheunen lebten.

Um 1850 begann die Kohlenförderung und Stahlverarbeitung und damit der Aufstieg der Stadt als Industriestadt.

1847 wird Dortmund mit der Eröffnung der Eisenbahn zu einem wichtigen Verkehrsknoten im Ruhrgebiet.

1899 wurde der Dortmund-Ems-Kanals mit Hafen eröffnet.

Von 1905 bis 1975 wurden umliegende Städte oder Gemeinden in Dortmund eingemeindet.

Bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war Dortmund zu einer Großstadt gewachsen. Weniger als 10 % der Gebäude von Dortmund standen nach Kriegsende noch. Am 12.03.1945 kam es in Dortmund zu dem schwersten Luftwaffenangriff gegen eine deutsche Stadt.

Trotz der heftigen Zerstörung ging der Wiederaufbau schnell voran. 1950 hatte die Stadt bereits 500.000 Einwohner. Beim Wiederaufbau stand vor allem das Ziel, die Stadt offen und zukunftsfähig zu machen im Vordergrund. Der schnelle Wiederaufbau zog weitere Zuwanderer an, 1956 hatte Dortmund schon 124.000 Einwohner mehr als im Jahr 1950.