Dreimüller Hilarius, 1874, Mönchengladbach


Geboren am: 24.10.1874 in Mönchengladbach
Gestorben am: 25.07.1961 in Mönchengladbach
Verheiratet mit: Elisabeth Dreimüller geb. Weyerhoff
Kinder: 2 Söhne und 2 Töchter
Geschwister: 10
Eltern:

Maternus Dreimüller (*1823 - †1916) und Magdalena Dreimüller geb. Maßen (*14.11.1843 - † 21.12.1917)

In Gedenken an den Konrektor Hilarius Dreimüller

Hilarius Dreimüller wurde am 24.10.1874 als Sohn des aus Ahütte in der Eifel stammenden Bauern Maternus Dreimüller und dessen aus Orken, Grevenbroich stammender Ehefrau Magdalena Dreimüller geb. Maßen in Mönchengladbach geboren. Von seinen zehn Geschwistern starben zwei im Kindesalter. Sein jüngster Bruder galt nach dem Ersten Weltkrieg als vermisst.

Nach einer arbeitsreichen aber sorgenfreien Jugendzeit, die er mit seinen acht Geschwistern auf dem ehemaligen Dreimüllerhof verlebte, entschied er sich für den Lehrerberuf. Seine Ausbildung erhielt er im Lehrerseminar Elten am Niederrhein. Von 1895 bis 1900 wirkte er als Lehrer in Angermund, von 1900 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1937 in Mönchengladbach.


Seit dem 05.09.1900 war er mit Elisabeth Weyerhoff aus Düsseldorf in glücklicher Ehe verbunden, aus der zwei Söhne und zwei Töchter hervorgingen. Am schwersten traf ihn der Verlust seiner Gattin, die ihm am 19.10.1925 durch den Tod entrissen wurde. Seine besondere Sorge galt der charakterlichen Erziehung und der sportlichen Ertüchtigung der ihm anvertrauten Jugend. Durch sein heiteres und hilfsbereites Wesen gewann er die Liebe und Verehrung seiner Schüler und Kollegen. Das Gladbacher Westend, wo er viele Jahre als Konrektor an der Luisenschule tätig war, und die katholische Pfarrei Heilig Kreuz verloren mit ihm einen ihrer ältesten und treuesten Mitarbeiter im Dienst der Gemeinschaft.

Hilarius Dreimüller starb am 25.07.1961 in Mönchengladbach nach längerer Krankheit im Alter von 86 Jahren.

Nach glücklicher Kindheit und Schulzeit in Mönchengladbach studierte sie nach dem Ersten Weltkrieg Malerei in Düsseldorf und Berlin. Als Porzellanmalerin machte sie sich einen Namen.

Am 21.08.1930 heiratete sie den Maler Heinrich Maria Dieckmann, den sie im Hause ihrer Eltern kennengelernt hatte. Schon kurz nach der Hochzeit zog das glückliche Paar nach Trier, wo ihr Mann als Professor und Direktor der Handwerker- und Kunstgewerbeschule berufen wurde. Die Nationalsozialisten setzten seiner Tätigkeit jedoch 1934 ein Ende und die Familie zog nach Köln. Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte sie in Bad Honnef, wohin sie mit Familie wegen der Bombenangriffe auf Köln geflüchtet waren. Nach Kriegsende ging die Reise zurück nach Trier, wo ihr Mann bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1953 wieder als Leiter der Schule eingesetzt wurde.

Nach seiner Pensionierung zog das Ehepaar in ihre Heimatstadt Mönchengladbach. Das Haus in Mönchengladbach wurde zum Treffpunkt für viele Künstler.

Maria Dieckmann war ihrem Heinrich bis zu dessen Tod an Herzversagen am 11.04.1963 in glücklicher Ehe verbunden. Seinen Tod im Alter von 73 Jahren hat sie nie überwunden.

Die Schwere einer plötzlich auftretenden Erkrankung, die nach wenigen Wochen zu ihrem Tod führte, hatte sie glücklicherweise nicht erkannt. Maria Dieckmann starb am 04.06.1981 in Mönchengladbach im Alter von 85 Jahren.


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Illustration by Anita Erzig