Duschak Josef, 1896, Bochum


Geboren am:

21.03.1896 in Bochum

Gestorben am:

17.06.1954 in Mechernich

Verheiratet: nein 
Kinder: nicht bekannt 
Geschwister:

Wilhelm Josef und 6 weitere Geschwister

Eltern: Ignaz Duschak und Paula Duschak geb. Förster

 

Aus seinem Leben

Josef Duschak wurde am 21.03.1896 als erstes Kind der Eheleute Ignaz Duschak und Paula Duschak geb. Förster, in Bochum geboren.

Seine Großeltern mütterlicherseits Julius Förster und Maria Förster, geb. Köser lebten in Lüdenscheid.

Schon im zarten Kindesalter begeisterte Josef seine Eltern durch seinen stets wachen und sehr lebendigen Geist.

Er besuchte das Missionsgymnasium in Steyl, Niederlande.

Während des Ersten Weltkrieges kämpfte er für sein Vaterland an der Front und wurde dabei schwer verwundet. Niemand in seiner Familie glaubte daran, dass er überleben würde. 

Josef erholte sich zwar nie vollständig von seiner Verwundung, konnte aber 1919 am Bismarck-Gymnasium in Bochum die staatliche Reifeprüfung (heute Abitur) ablegen. Im Anschluss studierte er Philosophie und Theologie in St. Gabriel bei Wien.

1925 wurde er in Wien von dem Kardinal Pfiffl zum Priester geweiht. Die Stationen nach seiner Priesterweihe waren:

  • 1925 bis 1928 Lehrer in der Studienanstalt St. Adalbert in Ostpreußen
  • 1928 bis 1932 Redakteur in der Stadt Gottes in Steyl. In dieser Zeit gründete Josef Duschak auch die Illustrierte „Die Wochenpost“.
  • 1932 nahm er seine pflegebedürftigen und betagten Eltern zu sich. Er wirkte anschließend bis 1934 in Gemmenich.
  • 1934 bis 1939 war er an St. Nikolaus in Eupen als Kaplan tätig.
  • 1939 bis 1945 war er in Thommen, Belgien, tätig.
  • Seit Ende des Zweiten Weltkrieges war er ab 1945 Pfarrer in Hauset, Belgien.

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er mit seiner Mutter Paula bei einem Bruder in Mechernich, der ebenfalls Priester war.

Er starb am 17.06.1954 im Alter von 78 Jahren in Mechernich in den Armen seines Bruders.


Gedenkseite 1733