Eisenbarth P. Kurt, 1940, Stühlingen


Geboren am:

09.02.1940 in Stühlingen

Gestorben am: 30.01.2011 in Trier
Verheiratet: nein
Kinder: keine
Geschwister: nicht bekannt
Eltern:

Georg Eisenbarth und Theresia Eisenbarth geb. Leingruber 

Aus seinem Leben

P. Kurt Eisenbarth wurde am 09.02.1940 als Sohn der Eheleute Georg und Theresia geb. Leingruber in Stühlingen geboren.

Nach dem Krieg zog die Familie ins Saarland, wo er in Bous die Volksschule besuchte. 1952 begann er ebenfalls in Bous seine Gymnasialstudien im sogenannten Juvenat der Redemptoristen. 

1955 wechselte er dann ins Collegium Josephinum nach Bonn, wo er 1961 mit sehr gutem Erfolg die Reifeprüfung ablegte. Nach dem Abitur ging er ins Noviziat der Redemptoristen in Trier. Noch dem Noviziat schloss er sich mit der zeitlichen Profess der Gemeinschaft der Redemptoristen an. Sein philosophisch-theologisches Studium absolvierte er an der Hochschule in Geistingen. 

Am 29.07.1967 wurde P. Kurt Eisenbarth von dem Kölner Weihbischof Dr. Augustin Frotz zum Priester geweiht. Nach dem Abschluss seiner Studien bereitete er sich in Bochum auf seine Aufgabe als Gemeindemissionar vor. 

P. Kurt Eisenbarth

Danach begann er das Studium der Homiletik in München, das er 1970 mit dem Diplom abschloss. Über 30 Jahre (1970 bis 2000) war P. Kurt Eisenbarth in den Häusern Bochum, Kirchhellen und Baus als Gemeindemissionar in der Gemeindemission tätig. Gleichzeitig mit der Missionsarbeit übernahm er als Leiter des Pastoraljahres auch die Aufgabe der Ausbildung der jüngeren Missionare. Diese Tätigkeit übte er bis 1981 aus.

Neben anderen Aufgaben, die er innerhalb der Ordensgemeinschaft wahrnahm, gehörte er über 30 Jahre (1972 bis 2005) dem Provinzkapitel der Redemptoristen an.

Nach der Zeit als Gemeindemissionar begann P. Kurt Eisenbarth 2001 eine ganz neue Tätigkeit in der Beicht-, Gesprächs- und Telefonseelsorge in Trier. 2007 wurde er Mitglied im Priesterrat der Diözese Trier und 2008 übernahm er zusätzlich noch die Leitung des Ordensrates der Diözese Trier. Diese Tätigkeiten übte er mit großer Freude und ganzem Einsatz bis zu seiner Krankheit aus. Diese machte sich im September 2009 zum ersten Mal bemerkbar. Trotz einer ungünstigen Prognose machte er sich immer noch Hoffnung, dass ihm noch ein paar Jahre vergönnt waren. Als dann aber ein Jahr später bei einer Kontrolluntersuchung Metastasen an mehreren Stellen im Körper festgestellt wurden, wusste er, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Sehr mutig ging er dann in seine letzte Krankheit, die noch Weihnachten 2010 voll ausbrach. Anfang Januar war er gewillt, in das Hospiz in Trier umzuziehen. Da aber kein Bett frei war, ging er am 21.01.2011 auf die Palliativstation des Mutterhauses, nachdem er am Abend zuvor im Beisein der ganzen Kommunität sehr bewusst und gefasst die Krankensalbung empfangen hatte.

P. Kurt Eisenbarth starb am 30.01.2011 in Trier nach kurzem Leiden im Alter von 70 Jahren.


Gedenkseite 790