Feldhausen Heinrich, 1908, Velbert


Geboren am:

15.03.1908 in Velbert

Gestorben am:

05.05.1966 in Jünkerath

Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: Anzahl unbekannt, kinderreiche Familie
Eltern: Karl und Berta Feldhausen

Aus seinem Leben

Heinrich Feldhausen wurde am 15.03.1908 in Velbert als Sohn der Eheleute Karl und Berta Feldhausen in einer kinderreichen Familie geboren. Schon in jungen Jahren wollte er Priester werden. Doch musste er nach seiner Schulzeit zuerst das Schlosserhandwerk erlernen und verdiente sich als Geselle teilweise selbst die Mittel zum Studium.

Im Spätberufenen-Seminar der Salesianer in Essen-Borbeck wurde er aufgenommen. Nach seinem Noviziatsjahr in Ensdorf legte er am 07.08.1932 seine ersten Gelübde ab. Die Profeß fand am 07.06.1935 statt. Nach seiner pädagogischen Praxis begann er die theologischen Studien in Benediktbeuern.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er eingezogen. Im Studienurlaub erhielt er am 23.02.1941 in Wien von Kardinal Innitzer die Priesterweihe. So konnte er dann seinen Kameraden im Krieg und in der Gefangenschaft priesterlichen Beistand leisten. In der Diözese Anney, wo einst der hl. Franz von Sales gewirkt hatte, betreute er auch lange Zeit nach Beendigung des Krieges seelsorglich die deutschen Kriegsgefangenenlager.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wirkte er als Ökonom in Helenenberg, zuerst 6 Jahre als Direktor in dem neu erbauten Lehrlingsheim in Velbert, und zuletzt nach schwerer Zuckerkrankheit fast 3 Jahre als Präfekt im Noviziatshaus in Jünkerath.

Heinrich Feldhausen starb am 05.05.1966 in Jünkerath im Alter von 58 Jahren.


Gedenkseite 2046