Geilenkirchen, Deutschland


Geilenkirchen ist ein Stadt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

1972 wurden folgende Gemeinden in Geilenkrichen eingemeindet:

  • Beeck
  • Immendorf
  • Lindern
  • Süggerath
  • Teveren
  • Würm

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Geilenkirchen entstand während der Römerzeit am linken Ufer des Flusses Wurm, einem Nebenfluss der Rur.

1170 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert finden erstmals die Herren von Geilenkirchen und deren Burg Erwähnung. In der Nähe der Burg entwickelte sich die Siedlung Geilenkirchen.

1386 wird Geilenkirchen erstmals in einer Schuldverschreibung des Herrn von Heinsberg urkundlich als Stadt erwähnt.

Um 1794 wird Geilenkirchen von französischen Revolutionstruppen besetzt. Während der bis 1814 andauernden Besetzung wurde auch die erste Steinbrücke über den Fluss Wurm erbaut.

1815 fiel Geilenkirchen aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

Nach dem Ersten Weltkrieg war Geilenkirchen ab 1918 von französischen, marokkanischen und belgischen Truppen besetzt.

1932 wurde der Kreis Geilenkirchen mit dem Landkreis Heinsberg zusammengelegt.

Während des Zweiten Weltkrieges war Geilenkirchen im Westwall eingebunden. Am 08.11.1944 wurden Napalmbomben über Geilenkirchen abgeworfen. Am 19.11.1944 wurde Geilenkirchen von alliierten Truppen besetzt.

Nach dem Krieg war Geilenkirchen Teil der Britischen Besatzungszone.

1953 errichtete die Royal Air Force im Stadtteil Teveren einen Fliegerhorst, den sie bis 1968 nutzte und dann an die Luftwaffe übergab.