Gütersloh, Deutschland


Gütersloh ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen. 

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


1184 wurde Gütersloh erstmals urkundlich erwähnt.

Danach blieb es lange still um das kleine Dorf, das von der Garnspinnerei und vom Fuhrgewerbe lebte.

1824 eröffnete Carl Bertelsmann sein Steindruckerei, eine der ersten in Westfalen.

1825 erhielt Gütersloh Stadtrechte und seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die kleine Stadt zu einem florierenden Wirtschaftsstandort.

1844 erhielt Gütersloh von König Friedrich Wilhelm IV. das Stadtwappen.

1847 wurde Gütersloh an das Eisenbahnnetz angeschlossen und der Bahnhof wurde eröffnet.

1862 ging das Gaswerk in Betrieb.

1864 wurde das Rathaus eröffnet.

1868 nahm eine Brauerei die Tätigkeit auf.

1899 gründete Carl Miele die Centrifugen- und Haushaltsgerätefabrik in Gütersloh.

Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden in den Folgejahren die 67 in Gütersloh lebenden jüdischen Personen vertrieben. In der Pogromnacht vom 09.11. auf den 10.11.1938 wurden die Synagoge und drei Wohnhäuser abgebrannt und zwei weitere Wohnhäuser verwüstet. Zwischen 1940 und 1943 wurden in dem heutigen LWL-Klinikum 1017 Patienten im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms in Tötungsanstalten deportiert. Nur 220 von ihnen überlebten. Während des Zweiten Weltkrieges mussten etwa 3800 Menschen in Gütersloh Zwangsarbeit verrichten. 25 Prozent der Gebäude wurden bei Angriffen der alliierten Luftwaffe zerstört. Am 01.04.1945 wurde Gütersloh von US-Truppen eingenommen und kam kurze Zeit später zur britischen Besatzungszone.

1973 wurde Gütersloh Kreisstadt.

1986 wurde das Stadtmuseum eröffnet.