Hagen, Deutschland


Hagen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


Hagen tauch erstmal in den Lorscher Annalen (703 – 803) auf.

775 wurde Hagen durch Truppen Kaiser Karls des Großen erobert.

1661 wurde die Lange Riege, eine Siedlung von Klingenschmieden mit wasserkraftbetriebenen Hammerwerken erbaut.

1724 wurden bei einem Großbrand viele Gebäude zerstört und in den Folgejahren neu aufgebaut.

1848 wurde Hagen an das Eisenbahnnetz angeschlossen und entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt.

1859 wird die jüdische Synagoge in Hagen errichtet.

Während des Deutschen Kaiserreiches von 1871 bis 1914 erlebte Hagen eine Blütezeit und die Stadt entwickelte sich zum Oberzentrum für die gesamte Region südlich der Ruhr.

Nach 1900 holte der Bankier Karl Ernst Osthaus Architekten wie Henry van de Velde, Peter Behrens und Walter Gropius in die Stadt. Sie begründeten den Ruf von Hagen als Bindeglied zwischen Jugendstil und Moderne.

Seit Frühjahr 1922 existierte in Hagen eine Ortsgruppe der NSDAP. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Innenstadt durch mehrere Luftangriffe fast vollständig zerstört.

Am 14.04.1945 wurde Hagen von US-Truppen eingenommen. Hagen kam zur britischen Besatzungszone.

1976 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt.

Anfang der 1980er-Jahre machte Hagen als „Liverpool der Neuen Deutschen Welle“ von sich reden. Bekannte Musiker wie Nena, Extrabreit und die Schwestern Annette und Inga Humpe haben in Hagen ihre Wurzeln.