Hamburg, Deutschland


Hamburg ist eine norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist. 

Hamburg ist nach Berlin mit mehr als 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Deutschland.

Hamburg ist von unzähligen Kanälen durchzogen und hat zudem großzügige Park- und Grünflächen. Auf der Binnenalster fahren regelmäßig Boote.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


Die Entstehung Hamburgs geht auf das 8. Jahrhundert als die Befestigungsanlage Hammaburg errichtet wurde, zurück. 810 ließ Karl der Große hier eine Taufkirche errichten, er wollte den heidnischen Norden missionieren.

Im Mittelalter wurde Hamburg zu einem der wichtigsten Handelsplätze in Europa.

1510 wurde Hamburg zur Reichsstadt.

1558 wurde die Hamburger Börse eröffnet.

1604 wurde das erste Waisenhaus in Hamburg gegründet.

1613 wurde das akademische Gymnasium gegründet.

Vom Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) blieb die Stadt Hamburg verschont und konnte dadurch in Folge ihre Vormachtstellung im Handel weiter ausbauen.

1618 wurde die erste Zeitung in Hamburg veröffentlicht.

1619 wurde die Hamburger Bank gegründet.

1673 wurde in Hamburg die erste öffentliche Straßenbeleuchtung eingeführt.

1676 wurde die Hamburger Feuerkasse gegründet. Sie war weltweit die erste Versicherung gegen Feuerschäden.

1678 eröffnete die erste Oper am Gänsemarkt in Hamburg.

1767 wurde das Nationaltheater eröffnet.

Von 1806 bis 1814 war Hamburg von französischen Revolutionstruppen besetzt, die 1814 von russischen Truppen vertrieben wurden.

Aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses 1815 bliebt Hamburg weiterhin freie Stadt und trat 1819 als Freie und Hansestadt Hamburg dem Deutschen Bund bei.

1823 wurde das allgemeine Krankenhaus St. Georg gegründet.

1827 wurde die Hamburger Sparkasse gegründet.

1842 vernichtete ein Großbrand 25 Prozent der Innenstadt und viele Hamburger wurden dadurch obdachlos. Beim Wiederaufbau wurde auch eine zentrale Wasserversorgung geschaffen.

Ab 1849 wanderten viele Menschen von Hamburg aus nach Amerika.

Von 1867 bis 1871 war Hamburg Mitglied des Norddeutschen Bundes, 1871 wurde die Stadt Bundesstaat des Deutschen Reiches.

1874 eröffnete der Hagenbeck Tierpark.

1892 starben mehr als 8.600 Einwohner Hamburgs an Cholera.

1896 wurde aus einem Aufstand der Hafenarbeiter ein 11-wöchiger Generalstreik, an dem mehr als 15.000 Menschen teilnahmen.

1906 wurde der Hauptbahnhof eröffnet. Die Michaeliskirche wurde im gleichen Jahr von einem Brand zerstört, jedoch wiederaufgebaut.

Mehr als 34.000 Hamburger Soldaten fielen im Ersten Weltkrieg und nach Kriegsende gab es weit über 20.000 Kriegswaisen in der Stadt.

Nach Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 wurden wie überall im Reich jüdische Bürger enteignet, verhaftet und deportiert. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt zu 80 Prozent durch Luftangriffe der alliierten Truppen zerstört. Mehr als 900.000 Einwohner wurden zu Obdachlosen. Am 03.05.1945 wurde Hamburg von britischen Truppen eingenommen und kam zur britischen Besatzungszone.

Im Oktober 1946 wurde bei den ersten freien Wahlen nach Ende des Zweiten Weltkrieges Max Brauer (SPD) erster Bürgermeister von Hamburg.

Bei einer Sturmflut im Februar 1962 starben mindestens 300 Menschen.

In den 1970er machte die Stadt Negativschlagzeilen aufgrund von Hausbesetzungen der autonomen Szene.

1975 wurde der neue Elbtunnel eröffnet.

Im November 2016 wurde die Elbphilharmonie Hamburg, die als neues Wahrzeichen der Stadt gilt, fertiggestellt.