Hegel Eduard, 1911, Wuppertal, Deutschland


Geboren am:

13.04.1929 in Witten

Gestorben am: 23.11.2005 in Bonn
Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: Albert Hegel und Antonie Maria, geb. Ommer

 

Aus seinem Leben

Eduard Hegel wurde am 28.02.1911 in Wuppertal als Sohn des Bauunternehmers Albert Hegel und dessen Ehefrau Antonie Maria Ommer geboren.

Er studierte an den Universitäten Münster, Bonn und München Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften. Während seines Studiums trat er der katholischen Studentenverbindung Alsatia bei.

1933 promovierte er in Bonn bei Max Braubach zum Dr. phil.

1937 wurde er in Köln zum Priester geweiht.

Zunächst war er als Seelsorger in Köln tätig.

1943 promovierte er mit einer Arbeit über die Kölner Erzbischöfe Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels und Maximilian Franz von Österreich.

Er wurde überregional bekannt  als er eine weitere wissenschaftliche Veröffentlichung über die Geschichte des Erzbistums Köln veröffentlichte; das Buch wurde ein Standardwerk. 1948 habilitierte sich Hegel an der Universität Bonn.

Nach Stationen am Priesterseminar in Trier und an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster wurde ihm 1966 die Nachfolge von Hubert Jedin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität angeboten.

Er wurde Gründungsdirektor des Instituts für Kirchengeschichte.

1976 ging er in den verdienten Ruhestand.

Weitere Stationen seines Lebens:

1954 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen gewählt. Seit 1979 war er korrespondierendes Mitglied der Kommission.

Von 1967 bis 1979 war er Vorsitzender des Historischen Vereins für den Niederrhein.

1973 wurde er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften.

1974 wurde er mit dem Titel „Päpstlicher Ehrenprälat“ ausgezeichnet, 1985 Apostolischer Protonotar.

Er starb am 23.11.2005 in Bonn im Alter von 94 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Kessenicher Bergfriedhof.


Gedenkseitennummer 200