Herten, Deutschland


Herten ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.

  • 1926 wurden Disteln, Ebbelich, Langenbochum, Scherlebeck in Herten eingemeindet.
  • 1975 wurden die Stadt Westerholt und Ortsteil Bertlich (vorher Gemeinde Polsum) in Herten eingemeindet.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


1050 wurde Herten erstmals urkundlich erwähnt.

Im vermutlich 11. Jahrhundert entstand hier eine Burg, deren Besitzer um 1350 die Herren von Herten waren.

1376 wurde das Haus Herten (Vorläufer des Schlosses) erstmals erwähnt.

Im Mittelalter gehörte Herten zum Kurfürstentum Köln und war etwa 300 Jahre Sitz der Statthalter des kurkölnischen Gerichtsbezirks.

Herten blieb bis zum Beginn des Steinkohlebergbaus 1872 dörflich geprägt. Mit dem Steinkohlebergbau stieg die Bevölkerungsanzahl. Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken, wurden Polen, Tschechen und Slowenen angeworben und Herten entwickelte sich zu einer der größten Bergbaustädte in Europa.

1882 gab es die erste Straßenbeleuchtung in Herten.

1900 wurde die Gasanstalt eröffnet.

1901 wurde die Straßenbahn in Betrieb genommen.

1936 erhielt Herten Stadtrechte und das Recht ein eigenes Stadtwappen zu führen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Herten nur gering zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten schnell an.