Herzog zu Sachsen Maximilian Prinz, 1870, Dresden


Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).          Prinz Maximilian Herzog zu Sachsen
Geboren am:

17.11.1870 in Dresden

Gestorben am: 12.01.1951 in Freiburg/Schweiz
Verheiratet; nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Er war ein Mensch mit einem großmütigen und warmen Herzen

Prinz Maximilian Herzog zu Sachsen wurde am 17.11.1870 in Dresden geboren und verbrachte seine Jugend in Sachsen. Nach seinem Abitur in Dresden studierte er in Leipzig, wo er in den Rechtswissenschaften promovierte. Dann tat er Dienst als Offizier im Ulanen-Regiment in Oschatz-Sachsen.

Dem Rufe Gottes folgend wurde er 1896 in Eichstätt in Bayern zum Priester geweiht. Dann war er in London und Nürnberg als Kaplan tätig.


1900 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Liturgik und Kirchenrecht an der Universität Freiburg in der Schweiz. Hier blieb er mit einer Unterbrechung von einigen Jahren bis zu seinem Heimgang. Im Ersten Weltkrieg war er Militärpfarrer einer sächsischen Division an der Westfront.

Die Liturgie der römisch-katholischen Kirchen des Orients war sein eigentliches Forschungsgebiet. So stammen von ihm umfangreiche Übersetzungen aus dem Armenischen und Griechischen, die in der Wissenschaft einen geachteten Platz einnehmen. Er unternahm Reisen nach dem Balkan und Vorderasien, um sich eine gründliche Kenntnis der dortigen kirchlichen Verhältnisse zu erwerben. Hierzu erlernte er Armenisch und Russisch.

Priester Maximilian Herzog zu Sachsen war nicht nur ein Gelehrter vom Fach, sondern auch ein Mensch mit einem großmütigen und warmen Herzen. Er starb am 12.01.1951 im Alter von 80 in Freiburg in der Schweiz.


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