Hoffmann Bonosus, 1897, Bruchhausen


Geboren am:

30.10.1897 in Bruchhausen

Gestorben am: 24.03.1964 in Bonn
Verheiratet: nein
Kinder: keine
Geschwister: nicht bekannt
Eltern:

nicht bekannt

Aus seinem Leben

Bonosus Hoffmann wurde am 30.10.1897 in Bruchhausen geboren. Der christliche Geist seines Elternhauses ließ in ihm den Beruf zum Priester und Franziskaner reifen.

Im Ordensgymnasium Sankt Ludwig in Vlodrop in Holland (heute Kolleg St. Ludwig), widmete er sich den humanistischen Studien, die er mit seiner Einberufung zur Truppe und zum Einsatz an der Westfront von 1916 bis zum Kriegsende unterbrechen musste. Nach Ablegung der Reifeprüfung 1919 und dem Noviziatsjahr in Warendorf studierte er an den Ordensakademien zu Dorsten und Paderborn Philosophie und Theologie.

Am 02.04.1927 wurde er im Liboriusdom in Paderborn durch Erzbischof Caspar Klein zum Priester geweiht. Seine Oberen bestimmten ihn zum Studium der Mathematik und Physik, welches er 1932 an der Universität Münster mit dem Staatsexamen abschloss. Dann wirkte er bis zur Ablegung des Assessor-Examens 1934 als Studien-Referendar am Gymnasium zu Mönchengladbach. Die nachfolgende Tätigkeit am Ordensgymnasium in Exaten bei Roermond wurde 1940 mit der Aufhebung der Schule durch das NS-Regime unterbrochen.

Von jetzt an setzte er ein volles Jahrzehnt in den Klöstern in Euskirchen, Mörmter und Aachen seine Kräfte in der Seelsorge ein. Von 1950 an wirkte er als Professor am Gymnasium der südtiroler Franziskanerprovinz zu Bozen, um dann 1954 am wiedereröffneten Gymnasium in Exaten den Unterricht fortzusetzen.

Nach zwei Jahren schon zwang ihn eine Krankheit die Lehrtätigkeit zu beenden. In den letzten Jahren, in denen er Mitglied des Kreuzberg-Konventes in Bonn war, hatte er schwere und schmerzvolle Leiden, die er mit vorbildlicher Geduld ertrug. Bis zuletzt setzte er seine zu Ende gehenden Kräfte mit apostolischem Eifer in der Seelsorge ein.

Bonosus Hoffmann starb am 24.03.1964 im Alter von 66 Jahren.


Gedenkseite 220