Holtschulte Theodor, 1882, Werne


Geboren am:

17.11.1882 in Werne

Gestorben am:

10.09.1968 in Münster

Verheiratet: nicht bekannt
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Theodor Holtschulte wurde am 17.11.1882 in der Einsamkeit einer waldreichen Gegend der Landgemeinde Werne geboren, verlebte die Kindheit auf dem elterlichen Hof und erhielt eine gute christliche Erziehung.

Als junger Lehrer unterrichtete er zuerst an der Volksschule in Henrichenburg. Im Jahr 1909 nach Münster versetzt, fand er für seine Unterrichtstätigkeit ein neues Wirkungsfeld. In Münster war er zuerst als Lehrer an verschiedenen Schulen tätig, vor allem an der Kreuzschule. Dann wurde er Rektor der Martinischule in Münster.

Theodor Holtschulte war ein religiöser Mensch. Als die nationalsozialistischen Feinde des christlichen Glaubens die Staatsmacht an sich gerissen hatten, blieb er seiner Kirche treu und auch Mitglied des Kirchenvorstandes der Pfarrgemeinde Heiliges Kreuz.


Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete er als Rektor der Martinischule seine ganze Kraft dem inneren Wiederaufbau und der Herstellung geordneter Schulverhältnisse. 1948 wurde er in den Ruhestand versetzt. Während seines Ruhestandes hat er noch ein Jahrzehnt hindurch für die Ordensschwestern und junge Mädchen mit gutem Erfolg Kurse geleitet zur Erlangung der Bildungsreife für den Eintritt in Wohlfahrtschulen und Kindergärtnerinnenseminaren. Lehren und Bilden war ihm ein berufsethisches Anliegen.

Für seine langjährige Arbeit in der Vinzenskonferenz, für seinen Konvertitenunterricht, den er bis ins hohe Alter fortsetzte und für seine Mitarbeit in der Bischöflichen Kommission für den alten Katechismus erhielt er den Päpstlichen Orden „Pro eclesia et pontifice“.

Theodor Holtschulte starb am 10.09.1968 im Alter von 85 Jahren in Münster.


Gedenkseite 1840