Hüesker Max August Werner Dr. jur., 1883, Wilhelmshaven


Geboren am: 08.03.1883 in Wilhelmshaven
Gestorben am: 18.10.1961 in Essen
Verheiratet mit: Lie Hüesker geb. Haxter
Kinder: ja, namentlich nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Max Hüesker wurde am 08.03.1883 in Wilhelmshaven geboren. Nach seiner Schulzeit an den Gymnasien in Celle, Wesel, Darmstadt, Lüneburg und Wiesbaden studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten in Freiburg, Kiel, Berlin und Marburg.

1906 wurde er Gerichtsreferendar am Oberlandesgericht in Frankfurt am Main. Am 25.07.1910 promovierte er in Leipzig.

Am Ersten Weltkrieg nahm er als Hauptmann der Reserve bei der kaiserlichen Marine-Infanterie teil. Seine Leistungen in Krieg und Frieden wurden mit dem Ehrenkreuz I. und anderen hohen Auszeichnungen gewürdigt.

Als preußischer Verwaltungsbeamter wurde er 1918 Regierungsrat in Arnsberg und 1919 in Koblenz. In Arnsberg lernte er auch seine spätere Ehefrau Lie Haxter kennen. Am 20.11.1919 heiratete er Lie. Die mit Kindern gesegnete Ehe war eine sehr harmonische Ehe.

1921 wurde er Landrat des Kreises Limburg. 1923 wurde er von der französischen Besatzungsmacht von Juni bis August inhaftiert und dann bis Oktober 1924 ausgewiesen.

1925 wurde er Landrat des Kreises Recklinghausen, wechselte ab 1927 nach Arnsberg. 1930 wurde er bis zu seiner Pensionierung im März 1917 Verbandspräsident des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk in Essen. Von 1932 bis zu seinem Tode war er ehrenamtlicher Vorsitzender des Verwaltungsrates der Krankenpflegeanstalten der barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth in Essen.

Sein reiches Wissen und seine große Erfahrung widmete er dem Beruf und vielen Ehrenämtern. Sein Bemühen war, gerecht, wahr und gut zu sein.

Nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau am 08.08.1961 verließ ihn der Lebensmut.

Dr. Max Hüesker starb 71 Tage nach dem Tod seiner Frau am 18.10.1961 im Alter von 78 Jahren in Essen.


Gedenkseite 1982