Jansen Klaus, 1922, Neuss


Geboren am:

31.03.1922 in Neuss

Gestorben am:

09.02.2008 im Kloster Mariawald nahe Heimbach in der Eifel im Kreis Düren

Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: 2 Brüder, von denen einer Walter Jansen hieß
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Klaus Jansen wurde am 31.03.1922 in Neuss unter dem Namen Heinrich Jansen geboren. Er wuchs mit seinen beiden Brüdern in Neuss auf.

Heinrich Jansen, der den Zweiten Weltkrieg als Soldat mitgemacht hatte, war von 1949 bis 1956 Küster an St. Marien in Neuss und trat dann in das Trappistenkloster Mariawald nahe Heimbach in der Eifel im Kreis Düren ein, wo er den Ordensnamen Klaus Maria (Nikolaus von Flüe) erhielt. Nach seinem Studium in Rom von 1963 bis 1967 und der Priesterweihe feierte er am 04.09.1966 in St. Marien seine Heimatprimiz.

Im November 1982 wurde er zum Apostolischen Administrator des Stiftes Engelszell in Oberösterreich bestellt und im März 1983 für sechs Jahre zum Abt gewählt. Sein jüngerer Bruder Walter Jansen wurde zwei Monate später zum Weihbischof in Köln ernannt.

In die Amtszeit von Klaus Jansen fielen umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Stiftsgebäuden. Abt Jansen baute das Stift Engelszell zu einem geistlichen Zentrum der Diözese Linz aus und war ein im gesamten deutschsprachigen Raum sehr gefragter Exerzitienmeister und geistlicher Begleiter. Er war außerdem Konsistorialrat der Diözese Linz und Bischöflicher Kommissär der Redemptoristinnen in Ried.

Nach seiner Emeritierung Ende Januar 1989 war er lange in der Wallfahrtsseelsorge in Kevelaer tätig. Die letzten Jahre verbrachte Klaus Jansen in seinem Heimatkloster Mariawald, wo er am 09.02.2008 im Alter von 85 Jahren starb. Er wurde auf dem Friedhof des Klosters beigesetzt.


Gedenkseite 2039