Jansen Walter, 1923, Neuss


Geboren am:

15.03.1923 in Neuss

Gestorben am: 29.01.2004 in Köln
Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: 2 Brüder, von denen einer Klaus Jansen hieß
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Walter Jansen wurde als jüngster von drei Söhnen geboren und stammt aus der Neusser Pfarrgemeinde St. Marien.

1942 wurde er als Sanitäter zur Wehrmacht einberufen.

1945 floh er aus russischer Kriegsgefangenschaft und begann in Bonn das Studium der Theologie.

Am 15.07.1951 wurde er zum Priester geweiht. Von 1951 bis 1953 war Walter Jansen Kaplan an der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Köln-Porz-Urbach.

1953 ernannte ihn der Erzbischof Joseph Kardinal Frings zum Pfarrer im Flüchtlingslager Uelzen, wo er bis 1960 blieb.

1960 – 1975 war er Stadtjugendseelsorger und Kaplan am Bonner Münster.

Noch im selben Jahr wurde er Pfarrer an der Pfarrkirche St. Bonaventura in Remscheid-Lennep, wo er 1970 Dechant wurde.

Seit 1975 war er Pfarrer am Bonner Münster, wenig später erfolgte die Ernennung zum Stadtdechanten von Bonn. Beide Ämter hatte er bis 1983 inne. 1976 wurde Walter Jansen zum „Kaplan seiner Heiligkeit“ (Monsignore), 1978 päpstlichen Ehrenprälaten und 1983 Ehrendomherr zu Köln ernannt. Am 19.05.1983 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Barica und Weihbischof in Köln. Die Bischofsweihe empfing am 18.06.1983 im Kölner Dom. Am 15.06.1994 wurde er emeritiert und widmete sich der Seelsorge an den „alten“ Priestern des Bistums.

Walter Jansen starb am 29.01.2004 im Alter von 80 Jahren und wurde am 06.02.2004 im Kreuzgang des Bonner Münsters beigesetzt.


Gedenkseite 2038