Kerpen (Rhein-Erft), Deutschland


Kerpen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.

1975 wurden die Stadt Kerpen sowie die Gemeinden Blatzheim, Buir, Horrem, Manheim, Mödrath, Sindorf und Türnich zu der neuen Stadt Kerpen zusammengeschlossen.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


871 wurde Kerpen erstmals urkundlich erwähnt.

1288 wurde Kerpen nach der Schlacht bei Worringen brabantische Enklave mitten im vom Kurfürstentum Köln und der Grafschaft Jülich beherrschten Gebiet, was Kerpen zu einer tatsächlichen Eigenständigkeit verhalf. Das Herzogtum Burgund übernahm das brabantische Erbe, das nach dem Tod Karls des Kühnen 1477 an das Haus Habsburg überging. 1522 fiel Kerpen an den König von Spanien und blieb bis 1712 spanisch.

1794 fielen französische Revolutionstruppen in Kerpen ein und wurde 1798 Kantonsitz.

1815 fiel Kerpen aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

1941 erhielt Kerpen Stadtrechte.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Kerpen zu 42 % zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die neue Stadt Kerpen gegründet. 1946 trat nach britischem Vorbild eine Gemeindeordnung in Kraft.

Seit 2012 führt die Stadt offiziell den Titel "Kolpingstadt".