Kochan Johannes, 1916, Glucholazy


Geboren am:

27.06.1916 in Glucholazy (dt. Ziegenhals)

Gestorben am: 13.03.1995 in Hünfeld
Verheiratet: nein
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: 3
Eltern: Diplom-Kaufmann Friedrich Kochan und Martha Kochan geb. Häring

 

Aus seinem Leben

Johannes Kochan wurde als ältestes von 4 Kindern am 27.06.1916 in Ziegenhals, Oberschlesien geboren.

Nach dem ersten Weltkrieg zog die Familie nach Brieg, wo Johannes von 1922 bis 1930 die Volksschule besuchte.

Erst mit 14 Jahren kam er in die neugegründete Missionsschule der Hünfelder Oblaten nach Striegau im Bezirk Breslau.

1935 wechselte er planmäßig in das Missionskonvikt der Oblaten nach Borken, Westfalen und bestand dort das Abitur im Jahre 1937.

Nach 6 Monaten Arbeitsdienst konnte er am 31.10.1937 sein Noviziat in Maria Engelport beginnen, wo er am 01.11.1938 seine ersten Ordensgelübde ablegte.

Seine Oberen schickten ihm zum Studium nach Rom.

Am 03.10.1945 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, geriet am 19.3.1945 in russische Gefangenschaft, wo er erst nach leidvollen Jahren am 8.6. 1948 entlassen wurde.

Noch im Juni 1948 setzte er sein Studium fort an der der ordenseigenen Hochschule in Hünfeld, wo er am 15.08.1949 sein Gelübde ablegen konnte.

Am 01.4.1951 wurde er von dem ersten neuen Erzbischof von Bloemfontein, Südafrika, Hermann Josef Meysing OMI, zum Priester geweiht.

Vom 01.4.1955 an gehörte er als Studienrat zum Lehrerkollegium des Gymnasiums Mariengarden in Borken-Burlo, Westfalen.

Am 01.8.1978 ging er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand, stand aber für pastorale Aufgaben weiter zur Verfügung: drei Jahre im St. Nikolauskloster und 11 Jahre als Hausgeistlicher im Kinderkurheim St. Josef in Bad Kissingen.

Als er gesundheitlich schlechter wurde, kehrte er am 19.04.1992 in das Oblatenkloster zu Hünfeld zurück.

Am 25.06.1993 wurde er auf eigenen Wunsch in die Krankenstation des St. Bonifatiusklosters verlegt.

Er starb am 13.03.1995 im Alter von 78 Jahren und wurde in Hünfeld beerdigt.


Gedenkseite 201