Manderfeld, Belgien


Manderfeld ist ein kleiner Ort in Belgien, der seit Januar 1977 zur Großgemeinde Bülligen gehört. Manderfeld liegt an der Grenze zu Deutschland. Der Ort gehört zur Provinz Lüttich.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


Der heutige knapp 400 Einwohner (Stand 2020) umfassende Ort Manderfeld wurde 854 erstmals schriftlich erwähnt als Kaiser Lothar I. vor Ort in seinem Palatium einen Akt unterzeichnet.

Am 10. Juli 854 trafen sich Kaiser Lothar I und der Prümer Abt Eigil in der Kaiserpfalz Manderfeld. An dem Tage unterzeichneten beide einen Vertrag, worin Kaiser Lothar der Prümer Abtei die Einkünfte des Dorfes Awans bei Lüttich im Hespengau vermachte.  Gleichzeitig wird Manderfeld damals schon als Luftkurort erwähnt.

Neben der St. Lambertus-Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert befindet sich ein Kreuzweg aus dem Jahre 1765.

Manderfeld liegt in an der Our in der Eifel und gehört zum Naturpark Hohes-Venn-Eifel.

Vor der Eingliederung Manderfelds zur Gemeinde Bülligen, war Manderfeld eine eigenständige Gemeinde zu der auch die Dörfer Afst, Allmuthen, Berterath, Buchholz, Hasenvenn, Hergersberg, Holzheim, Hüllscheid, Igelmonder Hof, Igelmondermühle, Kehr, Krewinkel, Lanzerath, Losheimergraben, Merlscheid, Weckerath gehörten.

Als sogenanntes Trierer Land gehörte Manderfeld zum Bistum Trier.