Mittelhof, Deutschland


Mittelhof ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz. Der zur Verbandsgemeinde Wissen gehörende Ort Mittelhof gibt es erst seit dem 01.03.1986, zuvor hieß der Ort „Blickhauserhöhe“.

Die Gemeinde Mittelhof gliedert sich in 22 Ortsteile und Wohnplätze:

  • Blickhausen
  • Blickhauser Wald
  • Grabig
  • Hof Auen
  • Hüngesberg
  • Katzenthal
  • Kleehahn
  • Kohlschlade
  • Mitteldurwittgen
  • Mittelhof
  • Neuröttgen
  • Niederdurwittgen
  • Niederkrombach
  • Oberdurwitttgen
  • Oberkrombach
  • Osenbach
  • Quadenhof  
  • Roddern
  • Röttgen
  • Steckenstein
  • Teufelsbruch
  • Voßwinkel

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Wann das Gebiet um Mittelhof besiedelt wurde, ist nicht belegt.

Erst seit 1811 gibt es Zahlen über die Besiedlung. Damals lebten 284 in dem Ort, es gab 25 Wohnungen.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde den Kindern und Jugendlichen in den Wintermonaten in den guten Stuben der Höfe, lesen und schreiben beigebracht. Eine Schule gab es zu der Zeit noch nicht.

Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden hier zwei Bergbaubetriebe. In der Grube Friedrich wurde Eisenerz und in der Grube Rasselskaute wurde Kupfererz gefördert. In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung stark an, denn es wurden viele neue Arbeiter in den Bergbaubetrieben benötigt. Um 1840 kam dann die Grube Eisengarten hinzu.

1853 wurde ein altes Bauernhaus zur Schule umgebaut und es wurden zwei Lehrer eingestellt.

1888 wurde die Grube Rasselskaute stillgelegt und 4 Jahre später im Jahr 1892 schloss auch die Grube Eisengarten, da die Grubenschächte baufällig waren und die Fördermenge an Eisenerz zu gering war. Die Schließung der beiden Gruben führte zu einer hohen Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung, die jedoch durch Neueinstellungen in der erzreiche Grube Friedrich abgemildert werden konnte.

1931 wurde die Grube Friedrich stillgelegt, 1937 als Hitlers Kriegsmaschinerie im Gang war jedoch wieder in Betrieb genommen. Auch die alte Grube Rasselskaute wurde wieder in Betrieb genommen.

1954 wurde die Grube Friedrich endgültig stillgelegt, 1964 folgte die Stilllegung der Grube Rasselskaute.

Seit 1971 ist das ehemalige Freizeitheim der Grube Friedrich Domizil für geistig behinderte Menschen.

Um 1981 entstand der Mobilheimpark.