Müller Peter, 1888, Karbach (Hunsrück)


Geboren am:

24.05.1888 in Karbach

Gestorben am:

12.08.1961 in Boppard

Verheiratet:

nein

Kinder:

keine

Geschwister: ja
Eltern: nicht bekannt

Der Grundzug seines priesterlichen Lebens war väterliche Güte

Peter Müller wurde am 24.05.1888 in Karbach geboren. Er entstammte einer tiefreligiösen Hunsrückfamilie, aus der mehrere Priester hervorgingen. Seine Gymnasialstudien vollendete er in Trier; im bischöflichen Konvikt reifte sein Entschluss zum Priesterturn. Seine Priesterweihe empfing er durch Handauflegung des hochseligen Bischofs Felix Korum am ersten Tag des Ersten Weltkriegss, dem 01.08.1914.

Zuerst wirkte er zwei Jahre in Güls. Dann widmete er sich der Erziehung der Jugend als Subdirektor im bischöflichen Konvikt und als Religionslehrer und Rektor der Ursulinenschule in Trier. Von 1922 an war der Verstorbene Pfarrer in Nachtsheim und von 1931 an in Gelsdorf.


Am 17.08.1941 wurde er in die große Pfarrei Mülheim bei Koblenz eingeführt. Die immer mehr wachsende Filiale Urmitz-Bahnhof erhielt während seiner Tätigkeit eigenen Gottesdienst und eine eigene Kirche und wurde selbständige Pfarrei. 1947 berief ihn das Vertrauen des Bischofs und seiner priesterlichen Mitbrüder zum Dechanten des Dekanates Bassenheim. Seit dem 01.05.1961 lebte er im Ruhestand.

Der Grundzug seines priesterlichen Lebens war väterliche Güte. Das zeigte sich im Verhältnis zu seinen Kaplänen und Mitbrüdern im Dekanat und den vielen Freunden unter den Priestern im Ordensstande. Seine Pfarrkinder, die Großen und die Kleinen, besonders die Kranken hingen mit kindlicher Liebe an ihm. Unermüdlich bis in die Tage seiner Krankheit war sein väterliches Wirken im Beichtstuhl. Die Schwestern schätzten ihn als weisen Seelenführer. Seine Güte machte ihn zum Mittelpunkt seiner großen Verwandtschaft; Freud und Leid teilte er mit allen.

Peter Müller starb am 12.08.1961 in Boppard und wurde auf eigenen Wunsch unter dem Kreuz auf dem neuen Friedhof in Mülheim beigesetzt.


Gedenkseite 278