Nörvenich, Deutschland


Nörvenich ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Düren. Zu Nörvenich gehören 13 weitere Ortsteile:

  1. Binsfeld
  2. Dorweiler
  3. Eggersheim
  4. Eschweiler über Feld
  5. Frauwüllesheim
  6. Hochkirchen
  7. Irresheim
  8. Oberbolheim
  9. Pingsheim
  10. Poll
  11. Rath
  12. Rommelsheim
  13. Wissersheim

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


In der Region des heutigen Nörvenichs siedelten um 2000 v. Chr. Kelten. Von etwa 50 v. Chr. bis 450 n. Chr. ließen sich die Ubier in der Region nieder. Römer ließen sich zwischen 38. Bis 19. V. Chr. hier nieder.

1028 wurde die mittelalterliche Festungsanlage Nörvenichs erstmals erwähnt. Auch tauchen die ersten schriftlichen Erwähnungen der Dörfer, die heute zu Nörvenich gehören, auf.

1794 marschierten französische Revolutionstruppen in das Gebiet um Nörvenich ein. Aus den Bewohnern der Region wurden freie Bürger, die es bis dahin zu einem nicht gekannten Wohlstand brachten und zu Beginn des 19. Jahrhunderts französische Bürger wurden.

1815 fiel Nörvenich aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen. Die zuvor von den Franzosen eingeführten kommunalen Verhältnisse wurden von den Preußen weitgehend übernommen.

1906 entstand das Bürgermeisteramt in Nörvenich.

Zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg fing der Wandel der Dörfer von einer rein landwirtschaftlichen Struktur zu Wohngemeinden für Pendler an. Nach dem Ersten Weltkrieg waren zahlreiche Bürger der östlichen Dörfer bei dem Braunkohlebergwerk Rheinbraun oder anderen Tagebaubetrieben beschäftigt. Die Dorfbewohner forderten daher eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, um schneller die Arbeitsstätten erreichen zu können.

In den 1950er Jahren begann die britische Besatzungsmacht mit dem Bau eines Militärflugplatzes. Wo heute mehr als 200 Zivilisten aus den Nörvenich arbeiten.