Peters Karl, 1892, Ratingen


Geboren am:

04.01.1892 in Ratingen

Gestorben am: 15.03.1958
Verheiratet mit: Helene Peters geb. Scheen
Kinder: 2
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Er war am Wiederaufbau Ratingens nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich beteiligt

Karl Peters wurde am 04.01.1892 in Ratingen geboren. Er blieb sein ganzes Leben hindurch mit dem Geschick seiner Vaterstadt auf das Tiefste verbunden.

Am 31.12.1921 vermählte er sich mit Helene Scheen zu einer glücklichen Ehe, die mit zwei Kindern gesegnet war. Mit ganzer Liebe und nimmermüder Sorge war er seiner Familie zugetan. Tiefbeglückt war er durch die Geburt seiner Enkelin Ulrike.

Karl Peters gehörte zu den geachtetsten Persönlichkeiten seiner Heimatstadt Ratingen.

Schon als junger Mann wandte er sich mit besonderem Interesse dem kommunalpolitischen Leben zu, um als ein echter Kolpingsohn in christlicher Verantwortung an der Gestaltung des öffentlichen Lebens mitzuwirken.

An der Wiedererrichtung einer demokratischen Ordnung nach dem Zusammenbruch 1945 war er maßgebend beteiligt und hat sich um den Wiederaufbau seiner Vaterstadt in diesen Jahren große Verdienste erworben. Seine Selbstlosigkeit, sein Gerechtigkeitssinn und sein ausgleichendes Wesen haben weit über den Kreis seiner Freunde hinaus Wertschätzung und Anerkennung gefunden. Die Pflege des Heimatgedankens und heimatlichen Brauchtums war ihm besonderes Anliegen. Gerade in seinem journalistischen Beruf hat er mit besonderem Interesse dem Heimatgedanken gedient. Viele Jahre gehörte er dem Kirchenvorstand von St. Peter und Paul an und hat sich mit ganzer Liebe für den Wiederaufbau des altehrwürdigen Gotteshauses und die mannigfaltigen sozialen Einrichtungen und Aufgaben der Pfarrgemeinde eingesetzt. Grundlage seines Lebens war eine kraftvolle und lebensnahe Religiosität, die sich im Alltag des Lebens bewährte. Edle Menschlichkeit und Herzlichkeit, sowie Hilfsbereitschaft für jedermann waren hervorstechende Züge seines Wesens.

Karl Peters starb am 15.03.1958 im Alter von 66 Jahren infolge eines tragischen Unfalls völlig unerwartet.


Gedenkseite 946