Quakenbrück, Deutschland


Quakenbrück ist eine Stadt in Niedersachsen im Landkreis Osnabrück.

1972 wurden die Hengelage und das Gut Vehr in Quakenbrück eingemeindet

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


1279 wurde erstmals eine Burg in Quakenbrück urkundlich erwähnt, zuvor wurde Quakenbrück 1235 in einer Urkunde des Bistums Osnabrück erwähnt.

1383 wurden bei einem Stadtbrand viele Häuser und alte Unterlagen der Stadt vom Feuer zerstört.

Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Quakenbrück zu einer Bürgerstadt. Es gab einen Marktplatz, Handwerkervereinigungen wurden gegründet und man nahm den Handel mit Orten in der Umgebung auf.

Seit 1469 waren neben den Burgherren auch Bürger im Rat vertreten.

1522 brach die Pest aus, an der viele Bewohner der Stadt starben.

1544 wurde Quakenbrück Mitglied der Hanse und Mittelpunkt des Handels zwischen Binnenland und Küste. Der Wohlstand der Stadt wuchs.

1565 zerstörte ein Stadtbrand 32 Häuser.

1576 brach die Pest erneut aus und forderte mehr als 700 Menschenleben.

Während des Dreißigjährigen Krieges litt die Stadt unter wechselnder Besatzung.

1652 wurde mit dem Bau der Marienkirche begonnen, die 1696 fertiggestellt wurde.

1667 ließen sich Tuchmacher in Quakenbrück nieder und die Stadt begann wieder aufzublühen.

1750 wurde das Handelshaus Schröder gegründet,

1769 gab es 10 Zinngießereien in der Stadt.

1795 bis 1800 war die Stadt von englischen Truppen besetzt, ab 1802 dann von den französischen Revolutionstruppen Napoleons.

1815 fiel Quakenbrück aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen und kam zum Königreich Hannover. Quakenbrück erhielt neben einer neuen Stadtfassung mit Anton Schröder erstmals einen Bürgermeister.

1875 wurde Quakenbrück an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Mangels Bahnhofsgebäude wurden Fahrkarten in der Gastwirtschaft Imbusch verkauft. Erst 1910 gab es ein Bahnhofsgebäude in der Stadt.

Während des Ersten Weltkrieges starben 168 Soldaten aus Quakenbrück. (Quelle: Wikipedia)

Nach Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde in Quakenbrück sofort mit dem Ausbau der der Luftwaffe begonnen. 1940 waren dann Kampfgeschwader in Quakenbrück stationiert. Ein Teil der Flugzeugwerft wurde während des Zweiten Weltkrieges nach Eroberung Frankreichs nach Südfrankreich verlegt. Wie überall im Dritten Reich wurden Juden auch in Quakenbrück gedemütigt, enteignet, verhaftet und deportiert. Von den 46 jüdischen Bewohnern kehrten nur 3 nach Kriegsende zurück. Für Quakenbrück endete der Krieg am 11.04.1945 als britische Truppen die Stadt einnahmen. Später waren bis 1947 polnische Truppen in der Stadt stationiert.

1969 wurde in Quakenbrück eine Kompanie der Bundeswehr stationiert.

1985 wurde in Quakenbrück das Industrie-Forschungsinstitut DIL gegründet.