Rees, Deutschland


Rees ist eine Stadt am unteren Niederrhein, Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.

1969 und 1975 wurden die folgenden Gemeinden in Rees eingegliedert:

  • Bergswick (1969)
  • Bienen (1969)
  • Empel (1975)
  • Esserden (1969)
  • Grietherbusch (1969)
  • Grietherort (1969)
  • Groin (1975)

  • Haffen-Mehr (nur zum Teil) (1975)
  • Haldern (nur zum Teil) (1975)
  • Heeren-Herken (1975)
  • Millingen (1975)
  • Reesereyland (1969)
  • Reeserward (1969)
  • Speldrop (1969)

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


In Rees gab es vermutlich schon in der Jungsteinzeit 4000 v. Chr. eine Besiedlung, wie Funde von Becherscherben und Dolchen. Auch wurden Reste einer Siedlung aus der Zeit 800 bis 450 v. Chr. gefunden.

Um 500 n. Chr. entstand eine fränkische Siedlung.

Um 700 wurde die erste Kirche gebaut.

Um 1000 wurde die Burg Aspel urkundlich erstmals erwähnt.

1228 erhielt Rees Stadtrechte.

1289/90 begann der Bau der Stadtmauer und etwa 1350 fertiggestellt.

1450 wurde das Rathaus erbaut.

1549 wurden erstmal Juden aus der Stadt verwiesen.

1571 wurde erstmals eine evangelische Gemeinde in Rees erwähnt.

Zwischen 1598 bis 1815 gehörte die Stadt zu immer wechselnden Herrschaftsgebieten.

  • 1598 wurde die Stadt von einem spanischen Heer eingenommen.
  • 1614 fiel die Stadt an Brandenburg-Preußen.
  • 1616 bis 1625 war die Stadt von Niederländern besetzt.
  • 1672 wurde Rees von französischen Truppen erobert.
  • 1674 wurde die Stadt von den Brandenburgern erobert.
  • 1758 besiegten preußische Truppen die französischen Truppen in Rees.
  • 1794 wurde die Stadt von französischen Revolutionstruppen erobert.
  • 1815 fiel die Stadt aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses wieder an Preußen.

1856 wurde die Eisenbahnstrecke Oberhausen – Arnheim eröffnet.

1945 wurde Rees im Februar gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bei Luftangriffen zerstört.