Richenhagen Martin Prof. Dr. theol., 1921, Köln


Geboren am: 17.08.1921 in Köln
Gestorben am: 05.01.1988 in Essen-Werden
Verheiratet: nein
Kinder: keine
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: nicht bekannt

Aus seinem Leben

Martin Richenhagen wurde am 17.08.1921 in Köln geboren.

 Am 25.07.1952 wurde er in Köln zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Kaplan in Hemmerden bei Neuss und von 1953 bis 1963 Studienrat am Staatlichen Max-Planck-Gymnasium in Düsseldorf. 

Am 23.01.1963 wurde er als Dozent an die Pädagogische Hochschule Ruhr in Essen berufen und am 01.12.1963 in das Bistum Essen inkardiniert. Seit Errichtung der Gesamthochschule Essen war er dort als Professor für das Fach Religionspädagogik und Katechetik tätig. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule übernahm er am 01.10.1970 die Aufgabe eines Professors für Pädagogik und Katechetik am Bischöflichen Priesterseminar in Essen-Werden. Außerdem war er Prosynodalexaminator und Mitglied der Kommission für die Ausbildung der Ständigen Diakone im Bistum Essen; im Bischöflichen Generalvikariat war er der zuständige Hochschulreferent. Wegen seines priesterlichen Eifers und seines großen Fachwissens hat der Heilige Vater ihn im Jahre 1977 zum Päpstlichen Ehrenkaplan ernannt. 

Gesundheitliche Gründe zwangen ihn, im September 1986 seine Lehrverpflichtungen abzugeben. Für sein ganzes Leben als Priester, Lehrer und Dozent war ihm die religiöse Bildung der jungen Menschen von besonderer Bedeutung. Mit seinem fundierten Wissen, mit sehr viel Mühe und Verständnis hat er all denjenigen, die von ihm Rat, Hilfe und Zuspruch erwarteten, geholfen. Prof. Dr. theol. Martin Richenhagen gehörte viele Jahre dem VdKL (Verein deutscher katholischer Lehrerinnen) und später dem VBE (Verband Bildung und Erziehung) an.

Prof. Dr. theol. Martin Richenhagen starb am 05.01.1988 in Essen-Werden im Alter von 66 Jahren.


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