Roeren Ludwig Prof. Dr. med., 1888, Elberfeld  


Geboren am:

14.11.1888 in Elberfeld

Gestorben am: 16.08.1971 in Münster 
Verheiratet mit: Elisabeth Roeren geb. Recken
Kinder: 5 Töchter und 1 Sohn
Geschwister: nicht bekannt
Eltern:

Hermann Roeren und Emma Roeren geb. Lütteken

Aus seinem Leben

Ludwig Roeren wurde am 14.11.1888 als Sohn des damaligen Landgerichtsrats Hermann Roeren und seiner Frau Emma geb. Lütteken in Elberfeld geboren. Er verlebte seine Jugendzeit in Köln. Nach dem Medizinstudium in Bonn und Münster und der Promotion trat er 1913 seine erste Stolle bei Professor Dr. Kramer an der Orthopädischen Kinderklinik Süchteln an, die er ab 1929 leitete.

Während des Ersten Weltkriegs arbeitete er als Militärarzt. Nach verschiedenen Ausbildungsstationen entschied er sich für die Orthopädie und ging wieder zu Prof. Dr. Kramer. Er blieb dort, bis ihn der damalige Landeshauptmann Horion als Chefarzt an die neu gegründete Rheinische Orthopädische Landeskinderklinik Süchteln berief, die er von 1921 bis 1964 leitete. 

1952 wurde ihm der Professorentitel durch den NRW-Kultusminister verliehen.

Am 28.05.1925 heiratete er Elisabeth Recken aus Münster, die ihm eine treue Lebensgefährtin war. Den beiden wurden fünf Töchter und ein Sohn geschenkt; die erste Tochter und der einzige Sohn starben als Kinder. Während der Jahre seiner Tätigkeit in Süchteln wuchs die Klinik zu ihrer heutigen Größe. Mit seiner selbstlosen und bescheidenen Art und einer besonderen Liebe zu den ihm anvertrauten Kindern prägte er den Geist der Klinik: Sie was immer eine große Familie, in der es nicht um den materiellen Nutzen ging, sondern um das Wohl eines jeden einzelnen. Nach seiner Pensionierung zog er mit seiner Familie nach Münster in Westfalen, wo er bis zu seiner schweren Erkrankung einen ruhigen Lebensabend genießen durfte. Die fast zweijährige Krankheit ertrug er klaglos, geduldig und anspruchslos, wie er es für seine Person immer gewesen war. 

Ludwig Roeren starb am 16.08.1971 in Münster sanft und friedlich im Alter von 82 Jahren.


Gedenkseite 562