Rommersheim, Deutschland


Rommersheim ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Prüm im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz.

Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Rommersheim und Ellwerath. Zum Ortsteil Rommersheim gehören auch die Wohnplätze Breitwiesental, Meuteshof, Rommersheimerheld und Weinsheimerheld

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die hier gelebt haben.

Chronik


Der geschichtliche Ursprung der Gemeinde Rommershein geht auf das Jahr 721 zurück. In diesem Jahr erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als romaira villa. Vermutlich ist der Name Rommersheim römischen Ursprungs und bedeutet „Heim des Romar“. Rommersheim war wohl der zentrale Siedlungsort der Caeroser.

Rommersheim gehörte zur Grundherrschaft der Abtei Prüm (später Fürstabtei). Bis 1190 war Rommersheim Urpfarrei für später aus ihr gebildeten 17 Pfarreien. Bis 1330 entstanden die Pfarreien Prüm, Olzheim, Gondenbrett, Wetteldorf, Fleringen, Weinsheim, Wallersheim, Schwirzheim, Mürlenbach, Birresborn, Densborn, Duppach, Lauch und Pronsfeld.

Im frühen Mittelalter war Rommersheim ein für die damalige Zeit berühmter Marktmittelpunkt. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war in Rommersheim ein Gerichtshof belegt.

Um 1600 sollen in Rommersheim bereits 25 Stockgüter bestanden haben.

1498 wird die heutige Pfarrkirche St. Maximin auf Fundamenten älterer Vorgängerbauten (von etwa 650 und 1063 n. Chr.) erbaut und 1927/29 durch ein Querschiff erweitert.

1576 verleibt sich der Erzbischof von Trier die Abtei Prüm in sein Kurfürstentum ein und damit gehörte auch Rommersheim zu Kurtrier.

1794 marschierten die französischen Revolutionstruppen in Rommersheim ein.

Nach 1798 entstand die Mairie Rommersheim im Arrondissement Prüm.

1815 wurde Rommersheim der Region Preußen zugeteilt, die Bürgermeisterei Rommersheim gehörte nun zum Kreis Prüm.

Im Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ellwerath nach Rommersheim eingemeindet. 

Durch die Industrieansiedlung im Nachbarort Weinsheim und durch die im Jahre 1972 abgeschlossene Flurbereinigung trat ein gravierender Strukturwandel ein. Zahlenmäßig existieren nur noch 1/5 der ehemals vorhandenen landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe. Alle landwirtschaftlichen Nutzflächen werden jedoch nach wie vor ordnungsgemäß bewirtschaftet. Die Mehrzahl der erwerbstätigen Einwohner ist in einigen ortsansässigen bzw. Betrieben der näheren Umgebung beschäftigt.