Steger Johannes, 1896, Rahm


Geboren am:

02.01.1896 in Rahm

Gestorben am:

16.11.1974

Verheiratet mit:

Maria Friederike Steger geb. Körner in 1. Ehe


Johanna Steger geb. Engenhorst in 2. Ehe
Kinder:

2 Kinder aus 1. Ehe

Geschwister: 7
Eltern: Johann Steger

Aus seinem Leben

Johannes Steger wurde am 02.01.1896 als achtes Kind der Eheleute Johann Steger in Rahm bei Aldekerk geboren.

Von 1910 bis 1915 besuchte er die Präparandenanstalt und das Lehrerseminar in Kempen. Mitten im Ersten Weltkrieg rief ihn das Vaterland zu den Waffen. In schweren Kämpfen wurde er verwundet und mit dem EK II ausgezeichnet.

In die Heimat zurückgekehrt, folgte noch ein Jahr Lehrerseminar. Danach begann er mit großem Eifer seine Tätigkeit als Erzieher und zwar zunächst als Junglehrer an der Stadtschule zu Straelen. Es war 1920. Nach seiner Tätigkeit in Lintfort und Obermörmter wurde er als Hauptlehrer nach Tönisberg (Kreis Kempen) berufen, wo er von 1925 bis 1945 weilte. Nach seiner Amtszeit von 1945 bis 1954 In Aldekerk, erhielt er die Stelle eines Hauptlehrers und Schulleiters in Herongen, wo er bis zu seiner Pensionierung am 31.03.1961 erfolgreich wirkte. 

Am 09.08.1920 heiratete er Maria Friederike Körner in Lintfort. Aus der glücklichen Ehe gingen zwei Kinder hervor. Seine Tochter jedoch starb schon sehr früh. Am 28.01.1950 starb seine Frau. Eine neue Frau fand er in Johanna Engenhorst aus Mussum, die er am 25.08.1952 in Aldekerk heiratete. 

Neben seiner Tätigkeit im Schuldienst bekleidete er viele Ehrenämter. So war er von 1926 bis 1933 Obmann für Landschulfragen im Provinzialvorstand des katholischen Lehrerbundes, von 1933 bis 1935 führte er den Vorsitz im katholischen Lehrerverein in Xanten. Viele Jahre bekleidete er das Amt des Leiters der Arbeitsgemeinschaft für Naturkunde und des Obmannes für Landschulfragen im katholischen Lehrerverband in Nordrhein. Geschätzt und geachtet von Schülern und Eltern konnte er nach 42 Jahren segensreicher Tätigkeit als Erzieher in den Ruhestand treten. Eine gewissenhafte und von christlichem Geist getragene Persönlichkeit verließ zwar den Schuldienst, blieb aber nicht untätig. Gott hatte diesem Menschen hohe Qualitäten des Geistes und der Seele gegeben, die Frucht bringen wollten. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war es ihm eine Freude, vielen Ratsuchenden zu helfen, soweit es in seiner Kraft stand. Eine besondere Genugtuung fand er in der Vollendung des Heronger Heimatbuches, eine goldene Ernte, die der Heimat und der Heimatkirche diente.

Johannes Steger starb am 16.11.1974 im Alter von 78 Jahren.

 


Gedenkseite 334