Stephan Andreas, 1954, München


Geboren am:

17.11.1954

Gestorben am: 08.08.2019
Verheiratet: ja
Kinder; 2

 

Aus seinem Leben

Andreas Stephan wurde 1954 in München geboren und wuchs dort auf.  Er besuchte die staatliche Berufsoberschule Wasserburg a. Inn.

Sein Traum war Lehrer am Gymnasium zu werden und die Fächer Mathematik und Physik zu unterrichten. Da er mit 20 Jahren seine Jugendliebe heiratete, verzichtete er zunächst auf ein Studium und verdiente lieber Geld. Vor seiner Sozialpädagogikausbildung an die Katholische Stiftungsfachhochschule München, arbeitete er als Fahrschullehrer und während der Bundeswehrzeit absolvierte er zusätzlich eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten für die Kommunalverwaltung.

Zudem engagierte er sich als CSU-Parteimitglied in der Öffentlichkeit, allerdings beendete er 1990 die Parteiarbeit, nachdem er bereits 4 Jahre im Landratsamt Ebersberg tätig war.

1986 wechselte Andreas Stephan zum Landratsamt Ebersberg, wo er bis zum Alter von 62 Jahren arbeitete und seinen „Traumjob“ fand. Auch wenn es kein Lehramt für Mathematik und Physik war, hatte er beruflich genug mit Zahlen und auch jungen Menschen zu tun. Im Landratsamt Ebersberg war er unter anderem als Jugendgerichtshelfer, Jugendamtsleiter, Chef der Hartz-IV-Behörde und sogar zeitweise als oberster Statistiker tätig.

Andreas Stephan war ein guter Zuhörer, den kaum etwas aus der Ruhe bringen konnte und für sein überlegtes Handeln bekannt. Dennoch war er auch immer für einen Spaß zu haben.

Er liebte es mit seiner 129 PS starken Honda in den Bergen oder auch Richtung Schwarzwald zu fahren. Dort fühlte er sich wohl.

 

Stephan Andreas

Gerne hätte Andreas Stephan bis 67 Jahre gearbeitet, auf Anraten seiner Ärzte und im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand ging er jedoch mit 62 Jahren in Ruhestand und starb im Alter von 64 Jahren.

Er verabschiedete sich kurz vor seinem Tod über Facebook öffentlich mit den Worten: „Es hätte noch so viel Schönes zu erleben gegeben, aber das gebe ich nun in Eure Hände. Danke, dass wir uns begegnet sind. Ich bin jetzt mal ein wenig vorausgegangen. Bitte trauert nicht zu viel um mich, positive Erinnerungen an Zeiten der Gemeinsamkeit sind viel mehr angesagt.“


Gedenkseitennummer 58