Straubing, Deutschland


Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Osten Bayerns.

1972 wurden folgende Gemeinden in Straubing eingemeidet:

  • Alburg
  • Hornstorf
  • Ittling
  • Kagers

1976 wurden Teile der Gemeinde Unterzeitldorn eingemeindet.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie  Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Die heutige Region Straubing war bereits in der Jungsteinzeit um etwa 5600 v.Chr. besiedelt. Ab 500 v. Chr. ließen sich dann die Kelten hier nieder.

Um 5 v. Chr. wurde die Region von Römern erobert und zu einem bedeutenden Militärplatz an der Donaugrenze ausgebaut. Nach Ende der Römerzeit ließen sich die Bajuwaren in der Region nieder und benannten die Siedlung nach ihrem Sippenführer Strupo Strupinga, aus dem sich der heutige Name Straubing ableitet.

897 wird Straubing erstmals urkundlich erwähnt.

1029 ging die Herrschaft über Straubing an das Augsburger Domkapitel, von dem sich die Stadt 1537 freikaufte.

Ab 1255 war Straubing Sitz eines Statthalters.

1316 wurde mit dem Bau des Stadtturms bekonnen.

1395 wurde der Stadtplatz errichtet und die Basilika St. Jakob.

1353 wurde Straubing Hauptstadt des Herzogtums Bayern-Straubing.

1425 fiel Straubing an Bayern-München.

1507 wurde Straubing durch eine Reform zum Rentamt Straubing und somit eines der Verwaltungszentren des Herzogtum Bayerns.

Während des Dreißigjährigen Krieges starb fast die Hälfte der Bevölkerung, teils bei Kämpfen, teils an der Pest.

Erst Anfang des 18. Jahrhunderts hatte sich die Stadt erholt.

1780 wurde die Stadt bei einem Brand größtenteils zerstört.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts befand sich in Straubing das größte bayerische Zuchthaus.

1904 wurde die Straubinger Handwerker-Kreditgenossenschaft gegründet.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Straubing zu den ersten Städten in Bayern, die von der Novemberrevolution erfasst wurden.

Im März 1933 wurde der erste Jude von den Nazis in Straubing ermordet. In der Pogromnacht vom 09.11. auf 10.11.1938 wurde die jüdische Synagoge verwüstet.

Bei Luftangriffen der Alliierten wurden 1944/1945 mehr als 400 Menschen getötet.

In der Nachkriegszeit erlebte die Stadt dank der Firmen Völkl und Dynacord einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.

1989 fand in Straubing die bayerische Landesgartenschau statt.

1992 fand die Landesausstellung Bauern in Bayern in Straubing statt.

1997 feiert Straubing die 1100-Jahr-Feier.