Temmels, Deutschland


Temmels ist eine Ortsgemeinde an der Obermosel im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz. Temmels gehört zur Verbandsgemeinde Konz.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


Temmels liegt an der Obermosel, circa 20 km von Trier, der Stadt, die zu Zeiten der Römer die größte Stadt nördlich der Alpen war. In Temmels gibt es zwei Siedlungskerne, das Unterdorf und das Oberdorf. Diese beiden Siedlungskerne Temmels werden als einerseits römischer und andererseits fränkischer Herkunft angesehen.

634 wird Temmels erstmals urkundlich als „Villa Tamaltio“ im Testament des Diakons Adalgisel Grimo erwähnt.

Seit dem 13. Jahrhundert war der Deutsche Ritterorden in Temmels ansässig.

Ein aus dem Jahr 1640 stammendes Pestkreuz erinnert heute noch an die Pest während des Dreißigjährigen Krieges. Der von 1618 – 1648 dauernde Krieg war für die Menschen an der Obermosel eine sehr schlimme Zeit, die zusätzlich durch den Ausbruch der Pest verschlimmert wurde.

Vom Mittelalter bis 1815 gehörte Temmels zu Luxemburg. 1815 fiel Temmels aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

1861/1862 wurde mit dem Bau der katholischen Pfarrkirche St. Peter begonnen, die heute noch erhalten ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Temmels mit weiteren 80 Gemeinden am 18.07.1946 territorial ausgegliedert und dem von der übrigen französischen Besatzungszone abgetrennten Saargebiet angegliedert, welches nicht mehr dem Alliierten Kontrollrat unterstand.

11 Monate später, am 06.06.1947 wurde die Ausgliederung rückgängig gemacht und Temmels wurde dem 1946 gebildeten Land Rheinland-Pfalz zugeordnert.

2004/2005 wurde Petra Zimmermann aus Temmels zur Deutschen Weinkönigin gewählt.