Thiell Elisabeth geb. Schulte, 1930, Menden


Geboren am:

10.12.1930 in Menden

Gestorben am: 27.09.2002 
Verheiratet mit: Adalbert Thiell
Kinder: Marie-Theres, Ulrich und Anna-Katharina
Geschwister: keine
Eltern: Heinrich Schulte und Else Schulte geb. Witting

Aus ihrem Leben

Elisabeth Thiell wurde am 10.12.1930 als einziges Kind des Kaufmanns Heinrich Schulte und seiner Ehefrau Else Schulte geb. Witting in Menden geboren.

In die katholische Volksschule in Balve wurde sie am 13.04.1937 aufgenommen. Nach bestandener Aufnahmeprüfung im Juli 1941 besuchte sie bis zur Reifeprüfung am 05.03.1952 die Sankt Walburgis Schule Menden, Neusprachliches Mädchengymnasium. Ab dem Wintersemester 1952/53 studierte sie Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster und an der Universität München. Vor dem Justizprüfungsamt bei dem Oberlandesgericht Hamm bestand sie am 16.11.1957 die 1. juristische Staatsprüfung mit Prädikat und wurde anschließend zur Referendarin ernannt. In der Folgezeit absolvierte sie das Referendariat und widmete sich ihrer elterlichen Familie. 

Sie heiratete am 17. 06.1958 Herrn Gerichtsreferendar Adalbert Thiell, mit dem sie ihre Familie gründete mit den Kindern Marie-Theres, Ulrich und Anna-Katharina. Als Mutter von drei Kindern war Elisabeth Thiell umfangreich sozial engagiert, in der Schulpflegschaft in Balve und Neheim-Hüsten sowie als sachkundige Bürgerin im Kulturausschuss des Rates der Stadt Balve (Oktober 1979 — Dezember 1981) als Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft, im Kirchenvorstand und als Schöffin beim Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Menden sowie als Beisitzerin beim Verwaltungsgericht Arnsberg. 

Ihre besondere Verbundenheit galt ihrer Heimatstadt Balve, in der sie vom Dezember 1968 bis November 1990 dem Vorstand der Heimwacht Balve angehörte und zwar zunächst als Schriftführerin und später als stets aktive 1. Vorsitzende; sie setzte sich für die Organisation und Durchführung des Heimattages des Sauerländer Heimatbundes am 20.09.1980 in Balve ein. Seit August 1980 bis zu ihrem Tode war sie Mitglied des Vorstandes des Sauerländer Heimatbundes. Sie war bodenständig, heimatbewusst und familiengeschichtlich orientiert mit einem guten Personengedächtnis. Allen schmerzhaften Widrigkeiten ihrer langen schweren Krankheit hat sie tapfer standgehalten.

 Elisabeth Thiell starb am 27.09.2002 im Alter von 71 Jahren.


Gedenkseite 1437