Utscheid, Deutschland


Utscheid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Verbandsgemeinde Südeifel in Rheinland-Pfalz.
Zu Utscheid gehören heute auch die Ortsteile

  • Buscht
  • Glashütte
  • Hamerskaul
  • Neuhaus
  • Rußdorf

Bis 1971 wurde Utscheid "Outscheid" geschrieben.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Römerzeit

Das heutige Gebiet von Utscheid war schon zu Römerzeiten besiedelt. Grabhügel aus keltisch römischer Zeit weisen auf einer Besiedlung zwischen 1200 bis 700 v. Chr. hin.

 

Bedeutung Ortsname "Utscheid"

Die Namensendung „-scheid“ ist typisch für eine Ortsgründung in der Rodungsphase 12./13. Jahrhundert. „Scheid“ bedeutet Wald und damals wurden Wälder gerodet, um Siedlungen entstehen zu lassen.

 

1330 bis heute

1330 wurde Utscheid erstmals urkundlich erwähnt.

Utscheid gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Neuerburg im Herzogtum Luxemburg.

Während des Dreißigjährigen Krieges stark zerstört. 1746 eine neue Kirche erbaut. Von der alten Kirche blieb nur das Untergeschoss des Turms erhalten.

Seit 1770 wurde in Utscheid eine Glashütte betrieben, die 1796 von Johann Dominik Laeis aufgekauft und geschlossen wurde.

1795, während der Besatzung durch französische Revolutionstruppen wurde Utscheid dem Kanton Neuerburg im Departement der Wälder (Sitz Luxemburg) unterstellt.

1815 wurde Utscheid aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses dem Königreich Preußen zugesprochen. Unter der preußischen Verwaltung wurde Utscheid 1816 in den neu errichteten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier eingegliedert. Utscheid wurde Bürgermeisterei, zu der auch die Gemeinden Brimingen, Burg, Fischbach, Niederraden, Oberraden und Sinspelt gehörten.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Utscheid innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.