Viersen, Deutschland


Viersen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen.

1970 schlossen sich die Städte Viersen, Dülken und Süchteln und die Gemeinde Boisheim zur heutigen Stadt Viersen zusammen.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie in Kürze Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


Ende des 9. Jahrhunderts beginnt der Bau der Remigiuskirche

Um 1100 wird Viersen erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1196 wird das Kölner Stift St. Gereon gegründet. Über Jahrhunderte übte dieses Stift einen bedeutenden Einfluss aus und zeigte auch kein Interesse am Ausbau des Ortes zu einer Stadt.

1424 wurde das Kloster St. Paul gegründet.

1538 wurde neben der Remigiuskirche das Rathaus errichtet.

Während des Dreißigjährigen Krieges wird Viersen im Jahr 1642 aufgrund von Plünderungen und Belagerungen durch hessische Truppen stark zerstört.

1713 fiel Viersen an Preußen.

1795 wurde Viersen von französischen Revolutionstruppen besetzt und gehört bis 1815 zu Frankreich.

1815 fiel Viersen aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen.

1806 gründete die erste jüdische Familie (Paul Preyer) in Viersen die Baumwollindustrie. Die Textilindustrie wurde in den Folgejahren für lange Zeit die wirtschaftlich stärkste Kraft, deren Waren nach erfolgtem Straßenbau und Anschluss an das Eisenbahnnetz auch ins Ausland exportiert werden konnten.

1839 wurde ein allgemeines Krankenhaus errichtet.

1848 erscheint mit „Verkündiger für Stadt und Land“ die erste Viersener Zeitung.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden 256 getötet, viele Gebäude zerstört, darunter auch die Remigiuskirche. Am 01.03.1945 wurde Viersen von US-Truppen eingenommen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Textilindustrie an Bedeutung. Sie wurde ersetzt durch Unternehmen aus der Metall- und Lebensmittelbranche.