von Merveldt Max, 1902, Münster


Geboren am:

15.05.1902 in Münster

Gestorben am: 02.08.1978 in Vechta
Verheiratet mit: Irmgard Gräfin von Merveldt geb. de Ball
Kinder: nicht bekannt
Geschwister: nicht bekannt
Eltern: Ferdinand Graf von Merveldt und Maria Gräfin von Merveldt geb. Freiin von Droste zu Hülshoff

Aus seinem Leben

Max Graf von Merveldt (aus dem Hause Füchtel) wurde am 15.06.1902 in Münster geboren als Sohn des Oberstleutnants Ferdinand Graf von Merveldt und Maria Gräfin von Merveldt geb. Freiin von Droste zu Hülshoff.

Am 15.05.1928 heiratete er Irmgard Gräfin von Merveldt geb. de Ball.

Er stellte immer wieder in den verschiedensten Bereichen seine Tatkraft und Erfahrung zur Verfügung. So war er beteiligt am Aufbau der Landwirtschaftsschule, des Waldbauernvereines, für die Jägerschaft als Kreisjägermeister und als Vizepräsident der Landesjägerschaft und des Deutschen Jagdschutzverbandes.

In den schweren Zeiten nach dem 2. Weltkrieg war es die Wohnungsnot vieler Familien und mancher Kriegswitwe, der er durch die Gründung und Leitung des Kardinal-Graf-von-Galen-Siedlungswerkes zu einem familiengerechten Heim verholfen hat.

Er wurde berufen zur Mitarbeit in der Politik, wo er von 1956 bis 1972 als Abgeordneter im Kreistag mitarbeitete. Er war beteiligt an der Gründung und dem Aufbau der Oldenburg-Stiftung und wurde später zum Ehrenmitglied der Oldenburgischen Landschaft ernannt. Im kirchlichen Bereich gehörte er zu den Gründern des Katholikenkomitees für Oldenburg im Kampf um die Erhaltung der christlichen Konfessionsschulen. Als Mitglied des Ritterordens vom Hl. Grab, dem er später als leitender Komtur vorstand, fand er gleichgesinnte Freunde und geistliche Kraft. Später übernahm er Sorge für den Aufbau des Malteser-Hilfsdienstes im Lande Oldenburg zum Schutz der Verletzten auf den Straßen, der Kranken und Alten für die er seine Kraft einsetzen konnte. Mehr als 25 öffentliche Ämter waren es, die er alle ehrenamtlich ausfüllte.

Max Graf von Merveldt starb am 02.08.1978 in Vechta im Alter von 76 Jahren.


Gedenkseite 449