Weidingen, Deutschland


Weidingen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz. Weidingen gehört zur Verbandsgemeinde Südeifel.

Der heutige Ortsteil Weidingen wurde früher auch „Oberweidingen“ genannt und ist auch heute noch ein bekannter Marien-Wallfahrtsort. Weidingen besteht aus den Ortsteilen Weidingen einschließlich der Wohnplätze Kalenborn, Rodenhof und Scheuerdell und Niederweidingen.

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


Um 730 ließ nach einer Legende der Heilige Willibrord, der Gründer des Klosters in Echternach, an der Stelle eines heidnischen Tempels eine Kirche erbauen.

Im 13. Jh. wurde eine Wallfahrtskirche errichtet und im 18. Jh. als Chorkirche neu aufgebaut.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Weidingen zur Herrschaft Neuerburg im Herzogtum Luxemburg.

Im Jahr 1794 besetzten französische Revolutionstruppen Weidingen. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Neuerburg im Wälderdepartement.

1815 fiel Weidingen aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses an Preußen. Der Ort kam damit zum Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Gemeinde zu dem neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.