Witten, Deutschland


Witten ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Zu Witten gehören auch die ehemals selbständigen Gemeinden, die im Laufe der Zeit eingegliedert wurden:

  • 1921 Gemeinde Heven
  • 1929 Gemeinden Annen (mit Rüdinghausen), Bommern, Düren, Stockum und Teile von Langendreer (Krone)
  • 1975 Herbede

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesem Ort stammten.

Chronik


851 wurde Herbede, ein Stadtteil der heutigen Stadt Witten, erstmals urkundlich erwähnt.

1214 wurde das heutige Witten erstmals urkundlich erwähnt.

Zwischen 1552 und 1578 begann in Witten die Zeit der Steinkohleabbaus.

1675 erhielt Witten das Marktrecht. Märkte fanden jeden Donnerstag statt.

1776 wird die Ruhr in Witten schiffbar gemacht.

Bis 1806 gehörte Witten zur Grafschaft Mark. Von 1807 bis 1813 gehörte Witten zum Großherzogtums Berg, unter dem 1809 die Mairie Witten gegründet wurde.

Von 1813 gehörte Witten zum preußischen Gouvernement zwischen Weser und Rhein und ab 1815 aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses zu Preußen in der Provinz Westfalen im Kreis Bochum.

1823 erhielt Witten Stadtrechte.

1899 wurde Witten eine kreisfreie Stadt und schied aus dem Kreis Bochum aus.

Am 28.11.1906 wurde die Roburit-Fabrik durch Brand und Explosion beschädigt. 41 Menschen starben.

Während des Zweiten Weltkrieges gab es etwa 100 Luftangriffe auf Witten. Das gesamte Stadtgebiet wurde gegen Kriegsende zum Kampfgebiet zwischen US-Truppen und der deutschen Wehrmacht, welche den Ort jedoch bald räumen mussten.

1975 wurde Witten in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert.

1982 wurde Witten Universitätsstadt und Standort einer privaten Universität.

Seit 2015 darf sich Witten als „Universitätsstadt an der Ruhr“ bezeichnen.