Wittlich, Deutschland


Wittlich ist eine Stadt im Landkreis Bernkastel-Kues in Rheinland-Pfalz. 1969 wurden folgende Gemeinden nach Wittlich eingemeindet:

  • Bombogen
  • Dorf
  • Lüxem
  • Neuerburg
  • Wengerohr

Auf den folgenden Gedenkseiten finden Sie Informationen zu Personen, die aus diesen Orten stammten.

Chronik


1065 wurde Wittlich erstmals urkundlich erwähnt, obwohl Funde um 3000 v. Chr. eine frühere Besiedlung belegen.

Um 1152 wurde das heutige Haus Daus erbaut, in dem das Erzbistum Trier ab etwa 1215 eine Kelteranlage betrieb. Seit 1587 befindet sich das Haus im Besitz der Familie Daus, daher der heutige Name. Das Haus steht heute unter Denkmalschutz.

1291 erhielt Wittlich die Stadtrechte. Wittlich gehörte bis 1803 zu Kurtrier und war eigener Verwaltungsbezirk.

1912 baute der Fabrikant Bernhard Hausmann ein Zweigwerk seiner Bolmberger Holzindustrie in Wittlich. Das Werk existierte bis 1964 und war mit bis zu 500 Angestellten zeitweise der größte Arbeitgeber in der Wittlich.

1912 wurde in Wittlich das erste Gefängnis für Jugendliche in Deutschland eröffnet. Dieses besteht noch heute und grenzt an die Justizvollzugsanstalt Wittlich an. In der Justizvollzugsanstalt Wittlich starb 1974 der Holger Meins, RAF-Terrorist, an den Folgen seines Hungerstreiks.

Seit 1964 gibt es in Wittlich eine Niederlassung des belgischen Ideal-Standard-Armaturenwerks.

Seit Juli 2018 gibt es in Wittlich-Wengerohr das modernste Werk für Asphaltmischanlagen der Welt, Firma Benninghoven GmbH & Co. KG.